Ziffzer: "Ich will zurück zu 1860"

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Stefan Ziffzer will zum TSV 1860 zurück.

Schon bei seinem bühnenreifen Abgang an der Grünwalder Straße am vorvergangenen Dienstag hatte Stefan Ziffzer angekündigt, dass das letzte Wort in Sachen Kündigung noch nicht gesprochen sei.

„96 Gründe“ gebe es, die gegen seine fristlose Entlassung durch Präsident Albrecht von Linde sprächen. Nun lässt der Ex-Geschäftsführer seinen Worten Taten folgen. Am Montag schickte er dem Präsidium einen Brief mit der Aufforderung, die Kündigung zurückzunehmen.

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„Ich habe den Herren über meinen Anwalt mitgeteilt, dass es keinen Grund für die fristlose Entlassung gibt“, sagte Ziffzer gestern Mittag zur tz. Zuvor hatte er ­Focus Online mitgeteilt: „Ich will zu 1860 zurück.“

„Es läuft auf einen Rechtsstreit hinaus“, so Ziffzer. Bis gestern habe er keine Antwort auf sein Schreiben erhalten. „Wenn keine kommt, werde ich über meinen Anwalt bei Gericht Widerspruch einlegen und meine Arbeitskraft weiter zur Verfügung stellen. Ich habe noch einen gültigen Vertrag bis 30. Juni 2010.“

Albrecht von Linde bestätigte den Erhalt des Briefes. „Wir haben ihn unseren Anwälten übergeben“, sagte er zur tz. Eine Rückkehr Ziffzers sei „aus unserer Sicht gänzlich ausgeschlossen.“

Bereits am Montag hatte Vizepräsident Franz Maget im BR -Blickpunkt Sport Gerüchte über ein Ziffzer-Comeback dementiert. Der ehemalige DSF-Sanierer habe mit seiner öffentlichen Fisch-Kopf-Schande-Abrechnung am Pfingstsonntag „eine rote Linie überschritten.“

Ziffzer sieht das freilich anders. „Sagen Sie mir einen Politiker, der seine Linie durchhält“, antwortete er gestern auf Magets Worte angesprochen. Auch die zu Verschwörungstheorien einladenden Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge (1860 wäre „gut beraten“, Ziffzer zurückzuholen) lassen ihn kalt: „Jeder, der sich auskennt, weiß, dass das Quatsch ist.“

Sinnvoll wäre eine Rückkehr für Ziffzer nur dann, wenn die „Grabenkämpfe“ bei 1860 aufhörten. „Mir geht’s um die Sache“, beteuert er. Spätestens vor Gericht werde klar werden, „dass die öffentlichen Attacken immer nur von von Linde kamen und ich keine andere Wahl hatte, als so zu reagieren.“?

Quelle: tz

Quelle: tz

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