Emilo-Elf will direkte Abstiegsränge wieder verlassen

1860 Rosenheim will Illertissen zuhause niederringen

Der TSV 1860 Rosenheim will am Samstag gegen den FV Illertissen von den direkten Abstiegsplätzen weg. F: Mike Megapix / Michael Buchholz

Mit aktuell 31 Zählern liegt der heimische TSV 1860 nach dem doch etwas überraschenden 3:2 Heimsieg des SV Heimstetten gegen den VfB Eichstätt vom 01. Mai auf dem vorletzten Tabellenplatz, der den direkten Abstieg in die Bayernliga bedeuten würde. Bei der verdienten 1:2 Auswärtsniederlage vor acht Tagen beim direkten Kontrahenten aus Pipinsried haben sich die Mannen von Trainer Thomas Kasparetti nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das will und muss die Emilo-Elf nun im Heimspiel gegen den FC Illertissen wieder besser machen.

„Mit dem FV Illertissen kommt ein enorm gefährlicher Gegner ins Jahnstadion"

Der Gast aus Schwaben kann mit derzeit 41 Punkten und Platz neun die letzten drei Partien ohne jeglichen Druck angehen und befreit aufspielen. Die Mannen von Trainer Marco Küntzel fanden nach holprigem Saisonstart wieder in die Spur und konnten sich von der Abstiegszone deutlich entfernen. Aus den letzten vier Begegnungen holten die Gäste jedoch lediglich nur beim 2:1 Auswärtssieg vor 14 Tagen was Zählbares. Die drei anderen Partien, darunter ein 1:3 in Garching sowie eine 2:3 Heimniederlage gegen Aschaffenburg, gingen verloren. Zuletzt zog man beim 1:3 auf heimischem Geläuf gegen den TSV Buchbach den Kürzeren.

Dass im Team von Coach Marco Küntzel etwas die Spannung nachgelassen hat, darauf hoffen sicherlich die Gastgeber. Aber darauf sollte man sich nicht zu sehr verlassen. Diese Meinung vertritt auch Sechzger-Trainer Thomas Kasparetti: „Mit dem FV Illertissen kommt ein enorm gefährlicher Gegner ins Jahnstadion, der im Laufe der Saison eine wirklich tolle Entwicklung genommen hat. An guten Tagen können sie jeden Gegner schlagen. Sie haben sehr viel Qualität im Kader, vor allem auf Felix Schröter (13 Treffer) sowie auf Schlüsselspieler Burak Coban (10 Tore) müssen wir höllisch Acht geben. Wir wissen, was die Stunde geschlagen hat und müssen an die Leistungsgrenze gehen oder sogar darüber hinaus. 100% Einsatz in den letzten drei Saisonspielen sind Voraussetzung um unser Ziel den Klassenerhalt noch erreichen zu können. Wir haben deshalb nochmal intensiver trainiert und die Zügel angezogen. Die Jungs ziehen voll mit und sind mit großer Leidenschaft bei der Sache dabei“.

Ohne Umweg zum Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern 

Diese Einstellung müssen die Mannen um Kapitän Matze Heiss, der im Übrigen wieder mit von der Partie sein wird, auch auf den Platz bringen, den Gegner damit einfach niederringen und in die Knie zwingen, koste es was es wolle. Es bleiben den Rosenheimern nur noch drei Spiele in denen neun Punkte zu vergeben sind. Sollten alle drei Begegnungen tatsächlich siegreich gestaltet werden können, stehen die Chancen bei derzeit drei Zählern Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz gar nicht so schlecht, die Liga ohne Umweg über die Relegation halten zu können. Zwei Siege sind jedenfalls Pflicht um das Minimalziel Relegation zu erreichen, mit weniger würde es sehr, sehr eng werden.

Da man nun auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht ist, hat man es nicht mehr selbst in der Hand, aber bei einer optimalen Punkteausbeute ist definitiv noch alles drin. Zudem spielen einige Kontrahenten der Emilo-Elf gegen Abstieg noch in direkten Duellen gegeneinander, man nimmt sich sozusagen die Punkte gegenseitig weg. Dies betrifft die Rosenheimer allerdings nicht mehr, wenn man aber die Statistik aber genauer unter die Lupe nimmt, muss dies nicht unbedingt ein Nachteil für die Innstädter sein. In direkten Duellen gegen Gegner ab Tabellenplatz 15 konnte man bisher lediglich ein Unentschieden – gegen den FC Augsburg II, 1:1 – holen. Dafür blieb man in beiden Auseinandersetzungen gegen den FC Bayern München II, dem designierten Meister ungeschlagen und fuhr vier Punkte ein - eine ziemlich verkehrte Welt also.

Quelle: fussball-vorort.de

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