Abwechslungsreichem Spiel fehlen nur die Tore

Marius Wilsch beweist Übersicht, kommt mit der U23 der SpVgg Unterhaching aber über ein 0:0 nicht hinaus.
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Marius Wilsch beweist Übersicht, kommt mit der U23 der SpVgg Unterhaching aber über ein 0:0 nicht hinaus.

Durch ein torloses Remis gegen den Tabellenneunten TSV Schwabmünchen im Heimspiel in der Grünau verpasste es die in der Liga fünftplatzierte U23 der SpVgg Unterhaching, noch näher an die vorderen Tabellenränge heranzurücken.

Vor 80 Zuschauern entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie. Doch das Unternehmen Sieg gegen die zuletzt in fünf Partien sieglosen Gäste sollte nicht gelingen. Wohl entscheidendes Momentum war dann die 20. Spielminute. Hachings Schlussmann Maximilian Hahn konnte den durchgebrochenen Gästeangreifer Daniel Raffler nur noch mit einer Notbremse stoppen und wurde von Schiedsrichter Johannes Huber des Platzes verwiesen.

Die Gastgeber mussten taktisch umstellen. Felix Dinkel übernahm den Part zwischen den Pfosten, während die Doppelspitze aufgelöst wurde. Michael Marinkovic musste weichen, Benjamin Kauffmann agierte in der Folge als alleiniger Stoßstürmer. In der Folge wirkten die Gastgeber zunächst verunsichert und unsortiert, so dass Schwabmünchen zu diversen guten Gelegenheiten kam. Doch Dinkel konnte seinen Kasten sauber halten.

Im zweiten Durchgang legte die dezimierte Truppe der Rot-Blauen dann einen Zahn zu und schnürte die Gäste immer deutlicher in deren Defensive ein. Nach einer sehenswerten Doppelpassstafette zwischen Offensivmotor Kaufmann und dem starken Mittelfeldakteur Thomas Steinherr vergab der Angreifer etwas überhastet. Auch in der Folge drückten die Mannen des Trainerduos Florian Ernst und Alexander Schmalhofer auf die Führung. „Aber da waren die Jungs etwas zu überhastet am Werk“, betonte Co-Coach Schmalhofer. Auch Steinherr hatte nochmals die Führung auf dem Schlappen, vergab aber knapp. Die beste Gelegenheit zum Sieg gegen eine im zweiten Durchgang arg defensiv eingestellte Gästetruppe hatte der engagierte Mittelfeldrenner Marius Willsch – Als er rund fünf Minuten vor dem Ende der Partie in kurzer Torentfernung allein vor Gästetorwart Steidle auftauchte, aber im letzten Moment von einem Schwabmünchner Abwehrbein am Einschuss gehindert wurde.

„Es sollte heute nicht sein, aber man kann den Jungs nach diesem unglücklichen Start überhaupt keinen Vorwurf machen“, so Schmalhofer in der Rückschau. „Wir hatten viel mehr Ballbesitz, waren insgesamt spielerisch klar stärker und die Mannschaft hat in Unterzahl einen tollen Willen gezeigt“, fand der SpVgg-Co-Trainer vor allem positive Ansätze.   

Quelle: fussball-vorort.de

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