Achtungserfolg: Heimstetten holt Punkt in Augsburg

Das Team von Rainer Elfinger holte einen Punkt.
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Das Team von Rainer Elfinger holte einen Punkt.

SV Heimstetten - Ein Achtungserfolg ist dem SV Heimstetten beim torlosen Remis gegen den FC Augsburg II gelungen. Dennoch überwintert der Regionalligist auf einem Abstiegsplatz.

Der SV Heimstetten und die Nachspielzeit haben sich in dieser Regionalligasaison in etwa so gut vertragen wie Lucky Luke und die Dalton-Brüder. In erstaunlicher Regelmäßigkeit kassierte der SVH Last-Minute-Gegentore, ohne die der Club heute in der Tabelle über dem Strich stehen würde.

Insofern verwundert es kaum, dass in der Schlussphase der Partie beim FC Augsburg II noch einmal das große Zittern einsetzt. Soeben sind die Gastgeber zweimal gefährlich vors Heimstettner Tor gekommen – in beiden Fällen war Keeper Patrick Lehner zur Stelle. Nun wechselt Trainer Rainer Elfinger in der letzten Minute noch einmal aus: Für Stürmer Pascal Ebeling kommt Verteidiger Fabian Lüders. „Das sollte Tempo rausnehmen, ein bisschen Zeit bringen, denn wir wollten unbedingt diesen Punkt“, erklärt der Coach. Wenig später kann Elfinger aufatmen: Sein SVH bleibt erst zum dritten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentor und erkämpft sich beim Tabellenvierten aus Augsburg ein 0:0-Unentschieden.

„Mit etwas Glück hätten wir das Spiel sogar gewinnen können“, bilanziert Elfinger. „Aber mit dem Punkt bin ich zufrieden. Das war wichtig, auch wenn wir in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz bleiben.“ So dürfte der Blick aufs Tableau in den spielfreien Wintermonaten kaum erbaulich für die SVH-Kicker sein: Der Fünfte der Vorsaison liegt aktuell auf dem drittletzten Rang. Immerhin: Sowohl die Relegations- als auch die Nichtabstiegsplätze sind mit einem respektive drei Zählern Abstand in Schlagdistanz. „Noch sehe ich das entspannt“, gibt Elfinger zu Protokoll. „Wenn im Frühjahr wieder alle an Bord sind, werden wir die nötigen Punkte einfahren.“ Dabei helfen sollen nicht nur die derzeit verletzten Spieler, sondern gerüchteweise auch der eine oder andere Neuzugang. Noch sei aber nichts spruchreif, betont der Coach.

Dass seine Elf auch mit dem aktuellen Kader in der Regionalliga mithalten kann, beweist sie in Augsburg vor allem in der ersten Hälfte. „Da hatten wir klare Chancen, haben sie aber leider nicht genutzt“, wiederholt Elfinger einen Satz, der diese Saison zum Evergreen taugt. Diesmal köpft Valentin De La Motte die Kugel nach 27 Minuten nur an die Latte; und wenig später will Memis Ünver aus elf Metern querlegen, anstatt das Leder ins Tor zu befördern. „Außerdem müssen wir in einer Szene einen Elfmeter bekommen“, ärgert sich der Trainer, nur um sogleich hinzuzufügen: „Jedoch hätte es danach auch auf der anderen Seite Elfmeter geben müssen – und da hat der Schiedsrichter wieder nicht gepfiffen.“

So geht es torlos in die Kabinen, ehe der FCA nach der Pause druckvoller agiert. „Da war Augsburg stärker, allerdings hatten wir immer noch Chancen“, sagt Elfinger und verweist auf einen Konter, den Daniel Steimel übers Tor setzt (67.). Am Ende bleibt es beim 0:0 – auch in der Nachspielzeit, die der SVH trotz zweier Schrecksekunden diesmal schadlos übersteht.

Quelle: fussball-vorort.de

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