Aichach spielt Katz und Maus

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FC Unterföhring - Am Ende stand die eingeplante Niederlage, aber sie war achtbar. Mit 1:2 (0:1) verlor der Bayernligist FC Unterföhring sein Gastspiel beim Meister in spe BC Aichach. Den Aichachern spielte die frühe Führung nach elf Minuten durch eine Ecke in die Karten.

Bis zur Pause hatte dann dieses 1:0 dann auch Bestand in einem durchaus unterhaltsamen Match. Den Unterföhringern wurden einige ganz knifflige Abseitsstellungen abgepfiffen, aus denen gefährliche Momente hätten entstehen können. Auf der anderen Seite hatte auch Aichach seine Chancen und einmal musste Andreas Herz im FCU-Gehäuse eine Glanzparade auspacken. In Durchgang zwei legten die Aichacher das 2:0 (63.) nach mit einer ganz starken Kombination im gegnerischen Strafraum.

Die Kicker des Tabellenführers spielten Katz und Maus mit den Unterföhringern. Durch dieses zweite Tor schien die Partie auch entschieden zu sein. Danach hatten die Aichacher weitere Chancen, um mit dem 3:0 den Deckel auf das Spiel machen zu können. Doch dann kam noch eine Situation, die dem Kick neue Spannung gab. Alexander Hollering sprintete in eine zu kurze Rückgabe zwischen Verteidiger und Torwart, hob den Ball über den Keeper und gab dem Gast wieder Hoffnung. In der Folgezeit versuchten die Unterföhringer alles, waren sehr bemüht und kamen aber nicht zu den ganz großen Möglichkeiten.

Somit geht das Ergebnis so unter dem Strich in Ordnung. Unterföhrings Technischer Leiter Manuel Prieler hatte mit dem Schlusspfiff das Spiel schon abgehakt „gegen diese Mannschaft, die in ihrer eigenen Liga spielt“. Für den FCU ist die viel wichtigere Aufgabe kommende Woche das Duell mit dem SB Rosenheim. In dem Match gilt es, den schmelzenden Abstand zu den Relegationsplätzen im Tabellenkeller zu halten. Derzeit haben die Rosenheimer auf dem ersten Relegationsrang fünf Punkte Rückstand auf Unterföhring. In diesem richtungweisenden Match entscheidet sich ein gutes Stück weit, ob die Unterföhringer am 30. November ganz entspannt in die Weihnachtsferien gehen können.

Quelle: fussball-vorort.de

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