Bei Akkurt sieht Teschke „Luft nach oben“

Die eindrucksvolle Serie seiner Mannschaft macht Trainer Carsten Teschke sichtlich Freude: Nur ein Pflichtspiel hat der SV Pullach 2013 verloren, in der Bayernliga ist der Aufsteiger bis dato ungeschlagen.
+
Die eindrucksvolle Serie seiner Mannschaft macht Trainer Carsten Teschke sichtlich Freude: Nur ein Pflichtspiel hat der SV Pullach 2013 verloren, in der Bayernliga ist der Aufsteiger bis dato ungeschlagen.

SV Pullach - Beim schwächelnden Vorjahresvierten SpVgg Landshut will Bayernliga-Neuling SV Pullach am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) seine eindrucksvolle Serie fortsetzen.

 

Pullach – Nur ein Pflichtspiel hat der SVP 2013 verloren, in der Bayernliga ist der Novize nach fünf Runden noch ungeschlagen. Dass der Raben-Express nach drei Siegen zu Beginn zuletzt durch zwei Unentschieden gegen die starken Mitaufsteiger VfR Garching (0:0) und FC Pipinsried (1:1) etwas gebremst wurde, ändert nichts daran, dass sich Carsten Teschke mit seiner Truppe vollauf zufrieden zeigt.

Zumal die Auswahl an fitten Spielern im Moment begrenzt ist. „Man muss bedenken, wer gegen Pipinsried in der Abwehr gespielt hat: Für Niklas Mooshofer war es das erste Bayernliga-Spiel für uns von Beginn an, er hat das auch hervorragend gemacht, hat die Eindrücke aus den Vorbereitungsspielen bestätigt. Mir gefällt vor allem, wie er trotz seiner Jugend cool und ruhig am Ball ist“, lobt der SVP-Coach den 18-jährigen Ex-Hachinger. „Wenn ihm noch der eine oder andere Stellungsfehler passiert ist, liegt das daran,  dass sich die Viererkette noch einspielen muss.“ Die wird in Landshut genauso aussehen wie gegen Pipinsried, als neben Debütant Mooshofer mit Steffen Purschke und Florian Baier zwei angeschlagene Spieler verteidigten. „Dass Flo Baier gespielt hat, ist fast ein Wunder. Sein Fuß war hinten ganz dick, er passte fast nicht in den Schuh rein“, berichtet Teschke. Am Montag begnügte sich der Routinier deshalb mit einer leichten Laufeinheit. „Aber er wird auflaufen “, ist Teschke sicher. Purschke und Christoph Meißner, nach seinem Elfmetertor gegen Pipinsried schon dreifacher Saisonschütze, ergänzen die bislang stabile SVP-Abwehr auf den Außenpositionen.

In der Offensive taten sich die Raben hingegen zuletzt etwas schwerer als ganz zu Beginn der Saison. Das Fehlen von Andreas Roth (studienbedingt in Barcelona) und Jan Bergerhoff (Adduktorenprobleme) macht sich bemerkbar. Und nun bangt Teschke auch noch um Peter Beierkuhnlein, der sich im Training das Knie verdreht hat. Da wäre es hilfreich, wenn Torjäger Orhan Akkurt mal wieder treffen würde. Der beklagte sich nach dem Pipinsried-Spiel, dass er zu wenig Bälle bekommen würde. Teschke nimmt es gelassen, aber auch den Stürmer in die Pflicht: „Es wurmt ihn selber, dass er noch nicht getroffen hat. Aber wir können unser Spiel nicht auf einen Mann abstellen. Wenn ich die Bälle haben will, muss ich mich dementsprechend bewegen. In puncto Laufbereitschaft und Bewegung ist bei Orhan noch Luft nach oben.“ Wofür der Trainer allerdings Verständnis zeigt: „Das ist ja auch klar, denn er war in der Rückrunde lange verletzt. Und es gilt die Faustregel: So lange ein Spieler verletzt war, so lange braucht er, um wieder seine alte Form zu erreichen, und da kann man bei Orhan zwei, drei Monate rechnen. Er muss einfach wieder hundertprozentig fit werden.“

Denn dies ist laut Teschke die Grundvoraussetzung, um in der Bayernliga zu bestehen: „Entscheidend ist die Power. Du musst über 90+X Minuten Vollgas geben, sonst fehlen auf diesem Niveau die paar Prozent. Und das bestraft eine gute Mannschaft.“ Die Landshuter hält der 42-Jährige sogar für eine sehr gute Mannschaft, trotz zuletzt dreier Niederlagen am Stück: „Die werden auf Dauer nicht hinten rumdümpeln“, warnt Teschke, und beteuert: „Wir treten nicht mit der Arroganz auf, dass wir irgendwo hinfahren und glauben, locker drei Punkte holen zu können.“

 

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Kommentare