Angstgegner schaltet FCI wieder einmal aus

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Trotz geballter Offensivkraft reicht es nicht für die Gäste: Andreas Fischer (im blauen Trikot) ist einer von vier etatmäßigen Stürmern beim FCI. Der Angreifer bereitet auch den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Mijo Stijepic vor.

FC Ismaning - Der FC Ismaning ist raus aus dem Toto-Pokal. Gestern Abend setzte es beim TSV 1860 Rosenheim eine knappe 1:2 (1:1)-Niederlage.

Der FC Ismaning ist heiß auf den Pokal. Das war gestern unübersehbar, denn der Bayernligist nominierte das Beste vom Besten, um bei Tabellenführer TSV 1860 Rosenheim zu bestehen. Obwohl der FCI viel Aufwand betrieb, kassierte er eine 1:2-Niederlage.

Und das obwohl Angreifer Mijo Stijepic nach seinen Muskelproblemen wieder in die Startformation rückte. Neben ihm spielte Andreas Fischer in der Spitze. Dazu kamen die Offensivdenker Florian Wolf und Uli Fries auf den Außenbahnen. Schon die Aufstellung machte deutlich, dass der FC Ismaning ohne Bammel beim Angstgegner antritt. Allerdings kam trotz einer spektakulären Aufstellung wenig heraus.

Wie so oft in den vergangenen Jahren lief im Stadion an der Jahnstraße nicht viel zusammen. Die Präzision fehlte allerdings im Angriffsspiel beider Teams. Da war es fast logisch, dass für das erste Tor etwas Verrücktes passieren musste. Das war dann der Blackoutpass von Ismanings Sebastian Ruhl in der 24. Minute. Der FCI war gemütlich in der Vorwärtsbewegung und plötzlich stand Thomas Masberg nach Ruhls Fehlpass frei vor Christian Horn und ließ sich die geschenkte Chance nicht entgehen.

Der FCI bereitet seinen Fans derzeit einige Sorgen, aber er darf auch nie abgeschrieben werden. Während sich die mitgereisten Edelfans über die Schwere der Aufgabe unterhielten, beim defensiv stabilen Primus ein 0:1 aufzuholen, schlugen die Angreifer zu. Andreas Fischer bediente Mijo Stijepic und der machte ein Wembleytor. Und wie im WM-Endspiel 1966 gab der Schiedsrichter den Treffer.

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Ismaninger das Spiel, konnten aus vier Ecken aber keinen Profit schlagen. Und wieder kam Rosenheim aus dem Nichts: Nach einer Flanke köpfte Daniel Majdancevic ungehindert ein. So sorglos deckte der FCI in der letzten Saison nur ganz selten. In der Folgezeit schaffte es der TSV das Geschehen im Mittelfeld zu halten. Dort reihte sich ein Zweikampf an den nächsten und heraus kam gar nichts. Die Ismaninger betrieben viel Aufwand, aber nur bei Standards herrschte etwas Gefahr. Unter dem Strich war das auch zu wenig.

TSV 1860 Rosenheim - FC Ismaning 2:1 (1:1).

FCI: Horn - Hübl, Ruhl, Weiser (61. Volkmar), Negele - Bachinger, Storhas - Fries, Wolf - Stijepic, Fischer (72. Lopez).

Tore: 1:0 Masberg (24.), 1:1 Stijepic (43.), 2:1 Majdancevic (56.).

Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut). Zuschauer: 150.

Quelle: fussball-vorort.de

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