Den Anschluss verloren

Trotz 2:1-Führungstreffer durch Sebastian Nappo reichte es letztendlich nur für einen Punkt.
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Trotz 2:1-Führungstreffer durch Sebastian Nappo reichte es letztendlich nur für einen Punkt.

Der FC Ismaning teilt sich in einem kampfbetonten Spiel die Punkte mit dem Tabellenvorletzten FC Affing. Damit ist er nun endgültig das abgeschlagene Tabellenschlusslicht.

Das Spiel beginnt für die Ismaninger so, wie es ungünstiger nicht beginnen könnte. Mit einem Gegentor, und zwar in der ersten Minute. Affings Patric Lemmer macht sein siebtes Saisontor. „Da waren wir quasi nicht auf dem Platz“, sagt Sportlicher Leiter Manfred Rauscher. Der FCI mal wieder im Rückstand. Keine guten Voraussetzungen, denn wenn Ismaning hinten liegt, dann verliert Ismaning meistens. Und dass sie nach 15 Minuten nicht höher zurückliegt, verdankt die junge Mannschaft Torwart Florian Preußer, der zwei weitere Chancen gut pariert.

Doch dann wird alles besser. Nach einer schönen Kombination bedient Malcom Olwa Anthony Butge. „Und der schießt endlich das Tor“, sagt Rauscher. In der 25. Minute passiert das. „Unsere beste Phase“, wie Rauscher findet. Denn was auf den Ausgleich folgt, ist noch schöner für die Ismaninger. Sebastiano Nappo, bedient von Fatih Kiran, macht per Flachschuss das 2:1. Mit einer verdienten Führung geht der FCI in die Kabine, den frühen Rückstand hat die Mannschaft diesmal gedreht.

Doch in der zweiten Halbzeit wird das Ismaninger Spiel plötzlich „zerfahren“, wie Rauscher sagt. Und dann passiert es wieder. Eine Flanke von links drückt Affings Tobias Jorsch am langen Pfosten über die Linie. „Das war nicht schwer“, sagt Rauscher.

Sein FCI habe weiterhin alles versucht, selbst nachdem auch noch Michael Greger in der 75. Minute Gelb-Rot gesehen hatte. Die erste Gelbe Karte, die Greger in der 20. Minute bekommen hat, sei dabei äußerst strittig gewesen, sagt Rauscher. Er ärgert sich. der Schiedsrichter habe wahllos Karten verteilt. Doch nicht nur deswegen setzt Ismaning den Siegtreffer nicht mehr. Was Rauscher nämlich auch ärgert: Bei den Konterchancen, die der FCI noch hat, fehle immer der letzte Pass.

In der Nachspielzeit verletzt sich bei einer Ecke auch noch Florian Mayer so schwer, dass ein Rettungswagen kommen muss. Laut Rauscher besteht Verdacht auf Nasenbeinbruch und Gehirnerschütterung.

Der Sportliche Leiter wirkt nach dem Spiel ein wenig konsterniert. Dass der FC Ismaning es nicht geschafft hat, in den vergangenen Spielen gegen die Gegner aus dem unteren Tabellendrittel den Anschluss an das rettende Ufer zu halten, könne man nun auch nicht mehr ändern. Es habe eben größere Schwierigkeiten mit Verletzungen gegeben und zuletzt auch ein anstrengendes Pokalspiel unter der Woche. „Wir sind froh wenn nun der ein oder andere zurückkommt“, sagt er. „Der Mannschaft kann ich aber keinen Vorwurf machen, sie hat gekämpft.“

 

Quelle: fussball-vorort.de

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