Aufwärtstrend macht Deutinger Mut

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Ab durch die Mitte: Hachings Maxi Schuster (im weißen Dress) setzt sich gegen zwei Rosenheimer durch.

SpVgg Unterhaching II - Die SpVgg Unterhaching II hat zum Jahresabschluss den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen mit einem 0:0 gegen den SB-DJK Rosenheim bestätigt. Das soll Mut fürs neue Jahr bringen.

Nach dem Sieg jüngsten Sieg die Woche zuvor präsentierten sich die Hachinger in der Grünauer Allee auch gegen Rosenheim stark. „Wir haben mehr Selbstbewusstsein“, sagte Trainer Harry Deutinger nach dem letzten Ligaspiel des Jahres.

Gegen Rosenheim ließ vor allem die Abwehr wenig zu. „Da haben wir jetzt das dritte Mal mit der gleichen Viererkette gespielt, das merkt man dann natürlich schon“, so der Coach. Im ersten Durchgang hatten die Hachinger das Geschehen bis auf wenige Ausnahmen gut im Griff und drückten auf das Tor der Rosenheimer. Ein Schuss von Maximilian Schuster wurde gerade noch abgeblockt (18.), Thomas Angermeier nach der darauf folgenden Ecke knapp am Tor vorbei. Auch nach den verpassten Möglichkeiten von Alexander Schneider (20.) und Andreas Martin (32.) blieb die Deutinger-Elf klar feldüberlegen.

Nur das Tor fehlte den Rot-Blauen noch. Das trafen dann auch in der Folgezeit Angermeier per Kopf (34.) sowie Martin (37.) und Ünal Tosun (45.) um Haaresbreite nicht. Von den Gästen kam so gut wie gar nichts. Haching-Keeper Marjan Krstic musste nur in der Anfangsphase nach einem unsauberen Rückpass sowie nach einem Distanzschuss von Rosenheims Torjäger Robert Rakaric (34.) ernsthaft eingreifen.

Im zweiten Durchgang blieb Haching zunächst überlegen. Ein Angermeier-Freistoß wurde noch abgefälscht und verfehlte das Gäste-Gehäuse knapp (59.). Haching kombinierte gefällig, doch in der gegnerischen Hälfte fehlten die zündenden Ideen. „Beim letzten Pass haben wir einen schlampigen Ball gespielt“, sagte Deutinger. Mit den Ballverlusten brachten seine Mannen dann Rosenheim immer mehr ins Spiel und hatten Glück, dass Rosenheims Robert Rakaric zunächst nur den Pfosten traf (68.) und dem Torjäger kurz darauf vom Schiedsrichter ein Treffer wegen Abseits aberkannt wurde (70.).

Krasnic hielt mit einer starken Parade dann noch den Punktgewinn fest (85.). Nur einmal tauchten die Gastgeber noch gefährlich im Strafraum auf, doch Tosun wollte der Siegtreffer in der Schlussminute nicht gelingen. Nach der Partie war Deutinger zwar zufrieden, konnte aber mit der Bilanz in diesem Jahr eher schlecht leben. „Insgesamt ist es zu wenig gewesen“, so Deutinger. Die letzten Spiele seines Teams machten dem Trainer allerdings Mut. „In der Rückrunde werden wir mehr punkten.“

ROBERT M. FRANK

Quelle: fussball-vorort.de

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