Dank grandiosem Endspurt

Bayernliga-Aufstieg: "Vollendung seines Lebenswerkes"

Der FC Pipinsried hat den direkten Aufstieg in die Bayernliga Süd geschafft.
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Der FC Pipinsried hat den direkten Aufstieg in die Bayernliga Süd geschafft.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried hat den direkten Aufstieg in die Bayernliga geschafft. Für Spielertrainer Tobias Strobl und auch den Präsidenten Konnrad Höß die Bestätigung ihrer Arbeit.

FUSSBALL VORORT sprach nach der Saison mit FCP-Pressesprecher Michael Dietrich über die abgelaufene Saison, die Bedeutung des Aufstiegs in die Bayernliga und die Ziele für die neue Saison.

- Ihr habt eine überragende Saosin gespielt und diese mit dem direkten Aufstieg gekrönt. Wie lautet euer Resüme der abgelaufenen Spielzeit?

SUPER. Anfangs fehlte die Konstanz, aber die Mannschaft musste sich erst finden. Mit der Aufgabe AUFSTIEG als Saisonziel von Beginn an hat unser junger Trainer sich und die Mannschaft gehörig unter Druck gesetzt, was eventuell teilweise zu Hemmungen geführt hat.

Letztendlich man muss sagen, dass auch etwas Glück dabei war, wenn die Konkurrenz zum Saisonschluss hin nicht geschwächelt hätte (Raisting war uns zwischenzeitlich bereits 10 Punkte enteilt), hätten wir keine Chance mehr auf den Direktaufstieg gehabt.

Aber genau das war unsere Stärke. Von den letzten 10 Spielen haben wir 9 gewonnen und einmal unentschieden gespielt und dabei teils hervorragenden Fußball geboten. Dafür gebührt Mannschaft und Trainer ein großes Lob.

- Was bedeutet der Aufstieg für die Mannschaft, das Trainerteam und speziell für den Verein?

Für jede Mannschaft ist ein Aufstieg eine wunderbare Sache. Für den Trainer, insbesondere wenn er, wie in unserem Fall, ein Neuling in diesem Geschäft mit gerade mal 24 Lenzen ist, eine Bestätigung seiner Arbeit und seiner richtigen Einschätzung des Leistungsvermögens der Mannschaft zu Beginn der Saison.

Für den Verein ist es der Höhepunkt in der Vereinsgeschichte erstmalig in die Bayernliga aufgestiegen zu sein und für dessen „Macher“ Konrad Höß die „Vollendung seines Lebenswerkes“ (Anm.: Zitat aus der Presse – bleibt zu hoffen, dass er noch lange nicht ans Aufhören denkt).

- Was sind eure Ziele für die neue Saison?

Wir möchten guten und attraktiven Fußball (auch bei Heimspielen) bieten und möglichst schnell genügend Punkte sammeln, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.

- Werden Spieler den Verein verlassen?

Im Wesentlichen bleibt die Mannschaft zusammen, bis auf Dominik Sandner, der sich aus privaten Gründen dem TSV Schwaben Augsburg angeschlossen hat. Christian Weiser wird uns bedauerlicherweise nächste Saison nicht mehr zur Verfügung stehen, da er ein Auslandsstudium absolviert. Sebastian Hüttner wird Spielertrainer beim Nachbarverein TSV Altomünster.

Michael Funk, der nahezu die gesamte Saison verletzungsbedingt passen musste, zieht es zurück zu seinem Heimatverein SC Griesbeckerzell. Fernando Ernesto, der seit längerem nicht mehr dem Kader angehörte, hat sich dem FC Ismaning angeschlossen, desgleichen Benjamin Wilhelm, der mit dem TSV Aindling in Verbindung gebracht wird. Wir wünschen allen viel Erfolg.

- Gibt es schon Neuzugänge für die neue Saison?

Fest zugesagt haben bislang 7 Spieler (Andreas Götz und Dominic Wünsch (beide TSV Rain/Lech), Philip Grahammer und Stefan Held (beide SC Fürstenfeldbruck), Taner Yürükgeldi (TSV 1865 Dachau), Maximilian Zischler (VfB Eichstätt) und Daniel Schachtner (FC Gerolfing), der allerdings schon wieder um Auflösung seines Vertrages gebeten hat, da er höherklassig spielen möchte.

Interview: Timo Aumayer

Quelle: fussball-vorort.de

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