BCF: Brunner hat Startelf gegen Kottern schon im Kopf

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Marley Amanquah soll vorne beim BFC Wolfratshausen wieder für Gefahr sorgen.

Wolfratshausen - Weit ist es nicht mehr hin zum Saisonstart. Am kommenden Samstag nimmt der Fußball-Landesligist BCF Wolfratshausen als Gastgeber des Tabellenzweiten TSV Kottern den Spielbetrieb wieder auf. BCF-Trainer Andi Brunner zieht positives Fazit über das Trainingslager.

Nach derzeitigem Stand kann Cheftrainer Andreas Brunner mit Ausnahme der bekannten Absenzen (Karl Murböck, Michael Miedl und Lamine Guéye) aus dem Vollen schöpfen. Vorbei scheint die Zeit der personellen Engpässe, weggewischt die negativen Eindrücke zum Ende der Vorrunde. Der BCF ist sich seiner wieder bewusst und setzt alles daran, das tückische Tabellenbild farbenfroher zu gestalten.

Vergangenen Sonntag kehrte die Belegschaft vom viertägigen Trainingslager am Gardasee zurück. Brunner sieht seine Eleven für den Ernstfall gewappnet. Zwar taugte der Schweizer Sparringspartner FC Brig - Farchet gewann durch zwei Treffer von Marley Amanquah mit 2:0 - nur bedingt als ernsthafter Testspielproband. Dafür verliefen die Übungseinheiten nach den Vorstellungen des Trainerstabes. Brunner sprach angesichts des nahezu komplett versammelten Kaders von einem „schönen Erlebnis“. Das fußballaffine Wetter im Norden Italiens ermöglichte es, Spielzüge zu verfeinern. Daneben wurde das Verhalten bei Standardsituationen präzisiert und der Sinn von Einwürfen in Erinnerung gerufen. „Wir sind insgesamt gut vorwärtsgekommen und für Kottern gerüstet“, kommentierte Brunner die Quintessenz der Dienstreise. Darüber hinaus hätte seine Mannschaft bereits in den Wochen zuvor sehr gut gearbeitet und in den Testspielen nachgewiesen, dass „wir gegen Bayernligisten mithalten können“.

Grünes Licht für Michael Pföderl

Die Startelf für Samstag steht insoweit fest. Der Defensivbereich weist mit Torhüter Franz Demmel, Kapitän Lech Kasperek und dem Dauerläufer Michael Rauch drei Konstanten auf. Ramazan Akgül hat auf der rechten Seite die Nase vorne, weil Christian Linder Skikurs-Verpflichtungen hatte und daher nicht am Gardasee dabei war. Einzige Variable ist die zweite Innenverteidigerstelle. Die Tendenz geht zu Jakob Taffertshofer; Brunner merkte aber an, dass der Japaner Tadokoro Shota „nah dran sei“. Max Panholzer und Manuel Pratz sollen wie gewohnt die Mehrzahl der eigenen Angriffsideen über die Flanken vortragen. Völlig neu besetzt präsentiert sich derweil das Zentrum. Oskar Kretzinger hat ein Stammleiberl ergattert, wohingegen Ludwig Huber nach langer Verletzungspause endlich auf seiner präferierten Position auflaufen darf. Mit Marley Amanquah und Franz Fischer stürmen die beiden treffsichersten Farcheter an vorderster Front.

Gute Neuigkeiten vermeldet Brunner in Sachen Michael Pföderl. Die medizinische Abteilung gab dem Coach zufolge „grünes Licht“. Einzig den Ehrgeiz des Gaißachers gilt es bisweilen noch zu bremsen. „Er brennt ohne Ende“, freut sich Brunner. Eine Rückkehr in die erste Elf steht voraussichtlich Ende März zur Debatte. (or)

Quelle: fussball-vorort.de

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