"Werden gegen Memmingen kaum Chancen bekommen"

Stürmer Behr fällt gegen Memmingen aus

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Der ehemalige Burghauser Christoph Behr muss die nächsten ein bis zwei Wochen wegen einer Verletzung des Oberschenkels passen.

TSV Buchbach - Ist der TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga nach dem 1:1 beim SC Eltersdorf angekommen? Schwierige Frage, einfache Antwort am heutigen Samstag um 17 Uhr gegen den FC Memmingen, der als beste bayerische Amateur-Mannschaft die Vorsaison abgeschlossen hat.

von Michael Buchholz

„Es ist eine tolle Aufgabe gegen diese Elf spielen zu können“, freut sich Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der die Memminger beim 2:0 in Rosenheim selbst unter die Lupe nahm und dabei von der perfekten Ordnung begeistert war: „Wie hier zehn Mann gegen den Ball und den Gegner defensiv gearbeitet haben, ist für diese Liga perfekt. Wir werden da praktisch kaum Torchancen bekommen. Insofern wird es wichtig sein, dass wir die Möglichkeiten, die wir kreieren, nutzen. Wenn wir das nicht schaffen ist es schier unmöglich Memmingen zu schlagen.“

Für Bobenstetter ist der FC Memmingen ein „absoluter Vorzeigeverein“, der sich in zwei Jahren Regionalliga „wahnsinnig viel Routine“ angeeignet hat. „Wenn ein Trainer mit einer Mannschaft in der 13. Saison erfolgreich ist, dann ist das außergewöhnlich“, so Bobenstetter über Esad Kahric, der den FC Memmingen geformt hat.

Bobenstetter, in der Summe schon zwölf Jahre in Buchbach, imponiert das besonders, ist er doch ein Verfechter vor dem Fußball-Herrn von Kontinuität. Das Erfolgsrezept des FC Memmingen ist, wie schon geschildert, die unglaubliche Stabilität in der Abwehr: Matthias Bader (27), Harald Holzapfel (30) und Daniel Böck (28) sind die erfahrenen Recken, die hier seit vielen Jahren dafür sorgen, dass sich Memmingen vor drei Jahren aus der Bayernliga nach oben abgesetzt hat, in der Regionalliga bestehen und im Frühjahr als beste Amateurmannschaft abschließen konnte. Das 1:1 am Mittwoch in Eltersdorf hat aber auch den Buchbachern neues Selbstvertrauen eingehaucht.

Dementsprechend hoch ist die Zuversicht. „Wir können da was holen“, so Sepp Kupper, der Trainer-Partner von Bobenstetter. Auch wenn Christoph Behr wegen eines Schlags auf den Oberschenkel ein bis zwei Wochen ausfallen wird, ist die Personalsituation noch gut. Bobenstetter: „Der Kader ist in diesem Jahr wesentlich breiter, insofern ist alles normal, alles gut.“ Dass erneut, wie schon in Eltersdorf rotiert wird, schließt Bobenstetter nicht aus: „Wir müssen unseren Kader ausnutzen, der ja viel Qualität hat.“ Ob der Zuschauerrekord von 2161 Fans am letzten Freitag – die Zahl wurde nach oben korrigiert – übertroffen wird, ist nicht sicher, aber für das nächste Fußballfest in Buchbach ist jedenfalls alles gerichtet.

Quelle: fussball-vorort.de

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