Sponsorsohn geht – das Geld auch?

Beim SCF herrscht mal wieder dicke Luft

Wie lange sich Sponsor Pavel Malamura (l.) und Sportdirektor Dylan Hughes (r.) für den SCF noch engagieren, ist offener denn je.
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Wie lange sich Sponsor Pavel Malamura (l.) und Sportdirektor Dylan Hughes (r.) für den SCF noch engagieren, ist offener denn je.

SC Fürstenfeldbruck – Es brodelt mal wieder beim SC Fürstenfeldbruck. Mit Matthias Lokietz (SV Aubing) und David Malamura gibt es zum Vorbereitungsbeginn zwei weitere Abgänge zu beklagen.

Vor allem Malamuras Wechsel zu einem tschechischen Verein könnte nachhaltige Bedeutung haben: Ob weiter die Sponsorengelder von seinem kanadischen Vater fließen, ist fraglich. „Das ist alles ein bisserl seltsam“, sagt SCF-Präsident Eckart Lutzeier. Eine klare Aussage des Bauunternehmers aus Vancouver steht nämlich immer noch aus. „Wir hängen in der Luft“, sagt Lutzeier wenig begeistert. Er macht sich schon mal mit dem Gedanken vertraut, „dass wir uns anderweitig orientieren müssen“.

Hughes soll SCF-Spieler an andere Vereine vermittelt haben

Das gilt umso mehr, da auch zwischen Lutzeier und dem ehemaligen sportlichen Leiter Dylan Hughes derzeit dicke Luft herrscht. Grund sind öffentliche Aussagen des Walisers, der sich darüber mokiert hatte, dass sich das Präsidium in seine Tätigkeit als Sportdirektor eingemischt habe. „Er hat uns mit David Malamura ja nur einen Spieler gebracht“, sagt Lutzeier. Alle anderen Verhandlungen mit den im Winter gekommenen Neuzugängen habe er selbst geführt. Gerüchte im Vereinsumfeld besagen sogar, dass der Sportschulenleiter SCF-Spieler an andere Vereine vermittelt haben soll.

Wie es mit Hughes, der sich auch als Sponsor engagiert, weitergeht, ist ebenso in der Schwebe wie das Engagement von Malamura. Lutzeier sieht auf jeden Fall dringenden Gesprächsbedarf: „Wir müssen uns zusammensetzen, dann muss er endlich sagen, was er eigentlich will.“

von Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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