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Beim FC Pipinsried schrillen die Alarmsirenen

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Verletzt: Auch Martin Finkenzeller fällt aus. Foto: hae

Pipinsried - Vor den Testspielen Nummer drei und vier schrillen beim Fußball-Landesligisten FC Pipinsried die Alarmsirenen mal wieder auf höchster Stufe.

Ärztliche Bulletins und die ersten Standortanalysen des neuen Trainergespanns haben dafür gesorgt, dass der Club-Präsident trotz eines gerade erst abgeschlossenen zehntägigen Erholungstrips nach Cran Canaria schon wieder genauso gestresst wirkt wie vor dem Antritt der Urlaubsreise.

„Vielleicht war es doch ein Fehler, auf die Hallensaison komplett zu verzichten“, sinniert der braungebrannte Konrad Höß ob des vernichtenden Urteils seiner Coaches zum Allgemeinzustand der um den Klassenerhalt kämpfenden FCP-Truppe. „Die Burschen sind offenbar zwei Monate lang nur auf der faulen Haut gelegen, der körperliche Zustand der Spieler ist zum Teil erschreckend.“ Co-Trainer Jürgen Schäfer bestätigt die Aussage seines Bosses: „Die muskulären Verletzungen sind ein Beweis dafür, dass die Jungs nicht fit sind.“

Hinzu kommen weitere Hiobsbotschaften aus dem FCP-Lazarett. So musste Daniel Grassert, der in der laufenden Saison noch keine Minute gespielt hat, seine Fußballerkarriere auf Anraten der Ärzte vorzeitig beenden. Am Donnerstag wurde sein Vertrag mit dem FC Pipinsried aufgelöst. Süleyman Uzun und Michael Fink müssen wohl am Meniskus operiert werden, beide haben heuer noch nicht voll trainiert. Seit vergangenen Samstag ist Martin Finkenzeller verletzt, auch bei ihm wird ein Meniskusschaden vermutet. „Das ist ärgerlich, denn er war zuletzt einer unserer zuverlässigsten Spieler“, so Höß.

Am Samstag spielt Pipinsried in Tandern gegen Bubesheim (14 Uhr), und am Sonntag tritt der FCP auf dem Kunstrasenplatz in Gersthofen gegen Großhadern an. (ge)

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