So will Heimstetten Bayern schlagen

Volle Hütte: Mayer (l.) liefert sich im Hinspiel vor 1000 Zuschauern einen Zweikampf mit Bayern-Spieler Schöpf. Foto: sro/Archiv

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten ist Gast im eigenen Stadion, wenn es am Sonntag (14 Uhr) im Sportpark gegen Fußball-Regionalligist FC Bayern II geht. Eine Situation, die für reichlich gute Laune bei den Verantwortlichen sorgt.

Wenn die Fußballer des SV Heimstetten Auswärtsspiele haben, dann teilen sich Vater und Sohn Matejka gerne auf. Sohn Michael fährt als Manager mit quer durch den Freistaat und Vater Ewald schaut in der Region Fußball beim FC Ismaning oder beim FC Bayern II zu. Diesmal ist die Familie gemeinsam dabei, wenn die Fußballer des SV Heimstetten in ihrem Sportpark die Gästekabine beziehen, um gegen den gastgebenden FC Bayern II anzutreten.

Vorbericht Bayern II:

Scholl: "Heimstetten? Wir müssen gewinnen"

Der Vorsitzende Ewald Matejka freut sich auf das Auswärtsspiel das ähnlich Clubgeschichte schreibt wie die Reise des FC Bayern zum Champions-League-Finale in die Allianzarena, in der die UEFA Gastgeber war. „Ich werde den Bayern zu diesem Stadion gratulieren“, scherzt Matejka, „denn ich bin schon viel herum gekommen. Aber so einen schönen Sportpark habe ich noch nie gesehen.“
Die Witz-Laune des Vorsitzenden passt in das Bild beim SV Heimstetten, der sich Woche für Woche selbst überrascht und mit 33 Punkten aus 20 Spielen sensationell dasteht. Die Derbys nun beim FC Bayern und dann kommenden Samstag beim FC Ismaning könnten der Saison die Krone aufsetzen. „Wenn wir die beiden echt schlagen würden“, witzelt Matejka weiter, „dann müssten wir uns aus dem Spielbetrieb abmelden. Mehr kann man nicht erreichen.“

Trainer Rainer Elfinger betrachtet alles etwas nüchterner und bemüht sich mit seiner Mannschaft, den Mittelweg zu finden zwischen erfolgreichem Spaßfußball und der Gefahr, dass der Vorsitzende auf dem Höhepunkt der Vereinsgeschichte das Team abmeldet. Elfinger möchte aber gegen Bayern punkten und weiter die einzige Erste Mannschaft bleiben, die gegen keine Zweite Mannschaft der Proficlubs verloren hat.

Im Hinspiel gegen Bayern gab es ein 1:1. Elfinger sieht nun zwar die veränderten Rahmenbedingungen, aber er verkörpert die breite Brust der Rot-Weißen aus dem Osten Münchens: „Sicher hat sich der FC Bayern gefunden und verbessert, aber auch wir haben dazu gelernt und spielen deutlich besser nach vorne.“

Die tragische Figur vom Sonntag ist Hugo Lopez. Er wollte in Bamberg seine fünfte Gelbe Karte absitzen, doch das Spiel wurde abgesagt. Nun fehlt er gegen den prominentesten Club der Liga, aber zumindest gegen Ismaning ist er wieder dabei.

Nico Bauer

Aufstellung SVH: Lehner - Paul, Toy, Löppert, Siedlitzki - Schmitt, Simari, Ünver, Hasenbeck - Bläser, Neumeyer.

Quelle: fussball-vorort.de

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