FCI-Coach muss wieder die Bank verlassen

Schirizoff: Schmöller kritisiert sich selbst

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Ein seltenes Phänomen: Schmöller kritisiwerte sich selbst. Foto: Leifer

FC Ismaning - Frank Schmöller und die Schiedsrichter – das wird nie eine Liebesbeziehung. Am Samstag in Hof musste das hanseatische Emotionsbündel wieder einmal die Bank verlassen.

„Ich habe ihm gesagt, dass er Wahnsinn ist“, erklärte der Coach zum Dialog, der zur Verbannung führte. Schmöller sieht sich bestätigt durch die hektische Schlussphase, „für die weder Ismaning noch Hof verantwortlich war“.

Vor allem aber echauffierte sich Schmöller über drei vom Schiedsrichter nicht beachteten Ellbogenschläge der Hofer: „Wie kürzlich Jürgen Klopp in Dortmund bei der Kehl-Verletzung habe auch ich da Angst um die Gesundheit meiner Spieler. Die Unsitte mit dem Ellbogen zu arbeiten ist von der Bundesliga aus nun auch in der Regionalliga angekommen.“

Über das Siegtor zum 2:1 für die Oberfranken konnte er eigentlich nicht mehr viel sagen. „Ich hatte da gerade eine Auseinandersetzung mit vier Ordnern“, entschuldigte sich Frank Schmöller für seine Unaufmerksamkeit in der 94. Minute.

Der wankelmütige FC Ismaning musste beim abgeschlagenen Schlusslicht Bayern Hof ein 1:2 hinnehmen. Allerdings denkbar unglücklich.

Torjäger Mijo Stijepic hatte mit seinem siebten Treffer in den letzten fünf Partien zunächst den Rückstand (42.) mit einer sehenswerten Einzelaktion ausgeglichen (66.). Zudem hatten die Platzherren zuvor noch einen Strafstoß neben das Tor gesetzt (51.).

In der Schlussphase aber habe er mit seinen offensiven Wechseln „vielleicht das falsche Zeichen gesetzt“, nahm Trainer Frank Schmöller eine gewisse Teilschuld auf die eigene Kappe. Nachdem sich Joker Luan da Costa Barros einen Platzverweis eingehandelt hatte (92.), trudelte der fällige Freistoß zum Hofer Siegtreffer in das Ismaninger Tor (94.). Am kommenden Samstag steht nun das brisante Derby gegen den SV Heimstetten auf dem Programm.

Quelle: fussball-vorort.de

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