Blick von Hachings Top-Torjäger Tunjic schweift nach oben

Ein durchschlagkräftiges Sturmduo bei der SpVgg Unterhaching: Florian Niederlechner und Mijo Tunjic (r.). Foto: Robert Brouczek

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching versucht vor der Partie am Samstag gegen den VfL Osnabrück (14 Uhr) die zwei Niederlagen aus den beiden vergangenen Spielen abzuhaken.

Mit Osnabrück lauert auf die Rot-Blauen ein zuletzt stark aufspielender Gegner.

„Das waren zwei Ausrutscher“, versucht Mijo Tunjic die jüngste Niederlagenserie der Hachinger zu erklären. Die beiden Pleiten gegen Bremen II (0:2) und beim VfB Stuttgart II (1:2) gilt es für die Mannen von Trainer Heiko Herrlich schnell abzuhaken. Vor allem die zuletzt mangelhafte Chancenauswertung bei den beiden Partien sollten die Hachinger verbessern. „Wir müssen die wenigen Chancen die wir haben, besser nutzen“, sagt Top-Torjäger Tunjic. „Wenn wir die machen, dann läuft es auch anders“, so der Stürmer.

Nach der verpassten Tabellenführung in der Vorwoche fühlt sich die Mannschaft wieder etwas befreiter. „Jeder hat vor dem Bremen-Spiel auf die Tabelle geschaut. Der Druck war zu hoch“, so Tunjic. Die körperliche Belastung scheint das Team nach der englischen Woche hingegen gut verdaut zu haben. „Wir sind junge Spieler. Ein paar Tage Ruhe reichen aus.“

Gegen den VfL Osnabrück muss das Team auch wieder topfit antreten. Denn der Trainer wird aller Voraussicht nach gegen den Tabellensechsten wie bereits oft zuvor erneut an seiner Stammformation festhalten. „Wir sind gut eingespielt. Umso häufiger wir zusammenspielen, desto besser läuft es“, äußert sich Tunjic zu Startelf.

Hervorragend lief es zuletzt auch bei Osnabrück. Der Zweitliga-Absteiger hat sich nach einem schwachen Saisonstart mit nur einem Sieg aus den ersten sieben Spielen wieder gefangen und kletterte in der Tabelle zuletzt von Platz 15 auf Rang sechs. Die Mannschaft von Trainer Uwe Fuchs bewies in den jüngsten drei Spielen ihre Stärke in der Defensive und blieb dreimal ohne Gegentor. Darunter verbuchten die Niedersachsen Siege gegen vermeintliche Aufstiegsaspiranten aus Heidenheim (2:0) und Offenbach (1:0).

Aber auch bei Tunjic läuft es in letzter Zeit sehr gut. Mit sechs Toren gehört der 23-Jährige zu den gefährlichsten Angreifern der Liga. Da schweift der Blick automatisch mal nach oben. „Am liebsten würde ich natürlich mit der SpVgg Unterhaching in der 2. Liga spielen.“ Um in die Richtung der Aufstiegsplätze zu kommen, müssen die Hachinger wieder zu Platz drei aufschließen. Bis dahin ist es für den aktuellen Zehnten (Punkte) im Moment nur ein Zähler. Auf die Tabelle schauen dürfte sich den Hachingern aber im Moment aber sowieso verbieten.

Robert M. Frank

SpVgg: Riederer - Schwabl, Ziegler, Vitzthum, Stegmayer - Sternisko, Thiel - Avdic, Bigalke - Niederlechner, Tunjic

Quelle: fussball-vorort.de

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