Bruck: Sensationeller Sieg gegen Tabellenführer

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SC Fürstenfeldbruck – War das der lang ersehnte Befreiungsschlag? Der SC Fürstenfeldbruck hat sensationell bei Tabellenführer Landsberg mit 1:0 gewonnen. Das goldene Tor erzielte Nickoy Ricter nach einer guten halben Stunde.

Etwas glücklich, aber keineswegs unverdient war der Überraschungssieg der Brucker am Lech. Glücklich, weil die seit Mitte September ungeschlagenen Landsberger in der zweiten Halbzeit drei Großchancen liegen ließen. Verdient, weil die Brucker bis auf die zehn Anfangs- und die zehn Schlussminuten das Spiel fest in der Hand hatten und die Landsberger regelrecht entnervten. Und auch Fortuna stattete den Bruckern wieder mal einen ihrer seltenen Besuche ab. Glück hatten die Brucker beispielsweise in der ersten Halbzeit, als die Pfeife von Schiedsrichter Peter Karmann bei einem Foul an Landsbergs Muriz Salemovic stumm blieb.

Hier hätte es auch einen Strafstoß geben können. Aber Salemovic hatte nach einer Schwalbe nach nur zwei Minuten einen schweren Stand bei Karmann. Andererseits drückte der Unparteiische bei Roland Krötz gleich zweimal beide Augen zu, als er den bereits verwarnten Landsberger vor der eigentlich fälligen Ampelkarte verschonte. Ansonsten waren es viele kleine Szenen, in denen sich das hart erarbeitete Glück des SCF bemerkbar machte. Wo in den Spielen zuvor Befreiungsschläge beim Gegner landeten und postwendend wieder zurück kamen, so waren diesmal Brucker Akteure zur Stelle. Bezeichnend dafür war auch das Siegtor.

Ob Tobias Heinzinger einfach nur den Ball aus der Gefahrenzone hauen wollte, oder ob es tatsächlich ein geplanter Pass war, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Fakt ist, dass das Leder genau im Lauf von Ricter landete, der den Keeper mit einem Lupfer unter die Latte überwand. Nicht die einzige Szene, in der absolut kein Klassenunterschied zwischen Tabellenführer und Kellerkind zu sehen war. „Die ganze Mannschaft hat heute taktisch sehr diszipliniert gespielt“, freute sich SCF-Coach Tarik Sarisakal.

Obwohl es ein Mannschaftserfolg war, hob der Übungsleiter dennoch zwei Spieler etwas heraus: „Die Präsenz von Christian Rodenwald und Julian Maurer gibt unseren jungen Spielern Sicherheit.“ Besonders inspirieren ließ sich aber einer, der nicht mehr zu den jüngsten zählt: Der 25-jährige Enzo Potenza zeigte sein bestes Saisonspiel.

Quelle: fussball-vorort.de

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