Brucker haben keinen Bock aufs Finale

SC Fürstenfeldbruck ISaison 2012-2013Spielszene
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Treffen sich am Sonntag wieder: Der Bezirksligist aus Oberweikertshofen und die Bayernliga-Aufsteiger aus Fürstenfeldbruck. Die beiden Mannschaften hatten das Finale im Vorjahr bestritten.

SC Fürstenfeldbruck - Der Termin des diesjährigen Finales im Sparkassencup am Sonntag sorgt für Verstimmung beim Finalisten SC Fürstenfeldbruck. Um 17 Uhr treten die Brucker auf dem Sportgelände der SpVgg Wildenroth an der Mauerner Straße in Grafrath gegen den SC Oberweikertshofen an.

Bereits um 15 Uhr treffen der VSST Günzlhofen und der TSV Gernlinden im Spiel um Platz drei aufeinander. SCF-Trainer Roberto Fontana zeigt allerdings wenig Verständnis dafür, dass das Endspiel jedes Jahr in der Vorbereitungsphase stattfindet. „Drei Tage später haben wir unser Auftaktspiel in der Bayernliga. Das ist ein Unding.“ Der SCF will deshalb auch nicht in Bestbesetzung in Grafrath auflaufen. Neben einer Handvoll jüngerer Bayernligaspieler sollen Akteure aus der U19 und der Reserve zum Einsatz kommen. Ein Finale im Juli entwertet nach Ansicht Fontanas den gesamten Wettbewerb.

Trotz der ausgelobten Siegprämie von 600 Euro – der Verlierer bekommt 350 Euro – genießt das Finale bei den Brucker Rekordsiegern dementsprechend kaum Stellenwert. Das wird auch daran deutlich, dass Fontana am Samstag lieber gegen die Landesligisten von Falke Markt Schwaben testet, als tags darauf mit seiner ersten Elf nach Grafrath zu fahren. Ungeachtet dieser Unstimmigkeiten wird es heuer übrigens auf jeden Fall einen Titelverteidiger beim Sparkassencup geben. Das Endspiel ist eine Neuauflage des Vorjahresduells, das keinen Sieger gefunden hatte. Die beiden Vereine hatten sich Titel und Siegprämie geteilt, nachdem die Partie nach 45 Minuten beim Stand von 1:1 wegen eines Gewitters abgebrochen werden musste.

Quelle: fussball-vorort.de

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