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Buchbach im Dauerregen ausgerutscht

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Endstation: Thorsten Nicklas klärt vor Buchbachs Stephan Thee. Foto: Buchholz
Endstation: Thorsten Nicklas klärt vor Buchbachs Stephan Thee. Foto: Buchholz

TSV Buchbach - Der TSV Buchbach hat im Sechs-Punkte-Spiel am Freitagabend gegen den FC Ingolstadt?2 eine 0:2-Niederlage kassiert.

Der TSV Buchbach hat am Freitagabend einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Bayern erlitten. Die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter unterlag dem FC Ingolstadt II 0:2 und muss jetzt aus den verbleibenden drei Spielen irgendwie sechs Punkte holen.

Auf der Buchbacher „Seenplatte“ taten sich beide Mannschaft bei strömenden Dauerregen schwer. Immer wieder blieb der Ball in diversen Pfützen hängen, die Spieler schlitterten über den Platz. Kommissar Zufall war einer der Hauptdarsteller. Trotzdem mühten sich sowohl die Buchbacher als auch die Schanzer redlich und lieferten sich in einer flotten Partie packende Zweikämpfe.

Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatten die Rot-Weißen in der 20. Minute, als Merphi Kwatu eine Flanke von Markus Grübl an den Innenpfosten köpfte und Stephan Thee den Abpraller um Haaresbreite am rechten Torpfosten vorbeigrätschte. In der 37. Minute bediente Kwatu Thee, der mit einem Fersler auf Dusan Jevtic weiterleitete, der aus 14 Metern nicht couragiert genug abschloss. Als Buchbach drei Minuten vor der Pause über Patrick Walleth und Kwatu einen Konter fuhr, zögerte Geburtstagskind Patrick Drofa einen Tick zu lange.

Die kalte Dusche erwischte die Buchbacher zwölf Minuten nach der Pause mit voller Brause: Nach Freistoß von Tobias Levels kam Thorsten Nicklas im Gewühl aus kurzer Distanz an die Kugel und drückte sie über die Linie. Buchbach stemmte sich gegen die drohende Niederlage, aber auf dem glitschigen Platz waren präzise Kombinationen nur schwer möglich.

Gleichzeitig lauerten die Ingolstädter auf Konter. So konnte Walleth bei einem dieser Vorstöße gegen den eingewechselten Marcel Schiller in letzter Sekunde retten (71.), und Nico Rinderknecht verfehlte den Kasten von Alex Strobl nur um Haaresbreite (75.). Den K.O.-Schlag versetzte den Hausherren Sammy Ammari kurz nach seiner Einwechslung, als er nach einem abgewehrten Ball nur ins leere Tor treffen musste (84.).

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