Buchbach gewinnt sein "Heimspiel" in Nürnberg

Keine Chance ließ Aleks Petrovic FC-Keeper Benjamin Uphoff beim Strafstoß.
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Keine Chance ließ Aleks Petrovic FC-Keeper Benjamin Uphoff beim Strafstoß.

TSV Buchbach - „Das ist einmalig in ganz Bayern. Für solche Momente trainiert man, das ist fast so ein Gefühl, als wäre ich zum vierten Mal Vater geworden.“ Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter schwelgte bei der Pressekonferenz am Samstag in Nürnberg in Begeisterung.

1:0 hat seine Mannschaft, unterstützt von rund 700 Fans, gewonnen und dreiPunkte aus dem Grundig-Stadion entführt. Der Tross hatte sich in den Morgenstunden per Bahn von Schwindegg nach Nürnberg aufgemacht – eine ebenso friedliche wie fröhliche und feierfreudige Fanbewegung samt Blasmusik. Ausgestattet mit eigens gefertigten Buchbach-Schals, Fahnen und Kappen feierten die Fans die Mannschaft über 96 Minute lautstark und unermüdlich klatschend, johlend und singend an und gerieten in der 84. Minute aus dem Häuschen, als Aleksandro Petrovic einen an Christian Brucia verschuldeten Foulelfmeter zum Tor des Tages verwandelte.

Die Buchbacher stellten über 90 Minuten lang die spielstärkere Mannschaft, kämpften großartig und gewannen verdient. „Wir haben sehr wenig zugelassen, haben aber selbst auch nicht viele Chancen bekommen“, so Bobenstetter. Insgesamt war die Fehlerquote der Gastgeber um den blassen Profi Hanno Balitsch vor allem im Spielaufbau deutlich höher als die der Buchbacher, die sich immer wieder über die Flügel durchsetzen konnten und für Gefahr im Strafraum der „kleinen Clubberer“ sorgten. Die beste Gelegenheit vor der Pause hatte Uli Fries, der nach Flanke von Brucia nur haarscharf über die Latte köpfte (26.).

Auf der anderen Seite konnte sich Dominik Süßmaier auch einige Male auszeichnen, brenzlig wurde es dabei aber kaum ein Mal, zumal die Buchbacher Abwehrreihe enorme Sicherheit ausstrahlte. Markus Grübl, Maxi Knauer, Harald Bonimeier und Simon Motz verdienten sich Bestnoten. Schade nur, dass Grübl am Mittwoch gegen die U 23 des FC Bayern wegen der fünften Gelben Karte aussetzen muss und dass sich Motz bei einem Zweikampf in der 88. Minute einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hat.

Als Thomas Hamberger in der 76. Minute aus 20 Metern trocken abzog, konnte Benjamin Uphoff mit den Fingerspitzen noch zur Ecke klären, bei einem Kopfball von Bonimeier über das Lattenkreuz hatte der Nürnberger Keeper Glück (83.), und beim Strafstoß von Petrovic war er machtlos. Echte Chancen hatten die Franken, die in der Vorrunde kein einziges Heimspiel gewinnen konnten, erst in der Schlussphase durch Yannick Nonnweiler (90.) und durch Michael Ngadeu- Ngadjui (94.).

Quelle: fussball-vorort.de

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