Buchbach macht rießigen Schritt in Richtung Regionalliga

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Manuel Neubauer verwandelt Elfmeter Nummer zwei zum 3:1-Endstand.

TSV Buchbach - Von einem „Quantensprung“ hatte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter im Falle eines Sieges gegen Eltersdorf im Vorfeld gesprochen, mit 3:1 gelang dem Team um Kapitän Alexander Neulinger am Samstag der erhoffte Dreier und damit der Sprung über die 40-Punkte-Marke.

von Michael Buchholz

Dank des besseren Direktvergleichs gegen Frohnlach kletterte der TSV Buchbach sogar auf Rang sieben in der Tabelle der Fußball-Bayernliga.

„So ein Heimsieg tut immer gut. Das war ein ganz wichtiger Schritt“, meinte auch Co-Trainer Sepp Kupper, während Gästecoach Ludwig Preis seine Defensive rügte, die in den letzten beiden Spielen sechs Gegentreffer zuließ, von „einer ganz bitteren Pille“ sprach und warnte: „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir uns nicht die ganze Saison kaputt machen.“ Dabei war es seine Mannschaft, die nach einer Großchance von Buchbachs Stefan Denk (4.) den besseren Start hinlegte und trotz des Mittwochspiels in Ismaning (0:3) lebendiger wirkte. Und die Elterdorfer wurden auch schon in der 13. Minute belohnt, als Marco Janz nach einer Ecke am langen Pfosten per Kopfball-Aufsetzer traf. Der bullige Torjäger Michael Jonczy verpasste es in der Folge, den Vorsprung zu vergrößern (17. und 22.). Glück hatten die Gäste, dass Manfred Krotz nach einem bösen Foul in Manier von Paolo Guerrero an Stefan Alschinger mit Gelb davonkam. „So was muss nicht sein, aber Rot war es in meinen Augen nicht“, erklärte Preis, den vielmehr ärgerte, dass Mathias Jauch in der 36. Minute Thomas Breu ziemlich plump im Strafraum fällte – nach Fehlschüssen von Ralf Klingmann und Aleksandro Petrovic in den letzten Wochen trat diesmal Manuel Neubauer an und verwandelte sicher zum 1:1.

Nach dem Seitenwechsel nahm Buchbach das Heft immer deutlicher in die Hand und in der 61. Minute setzte sich Petrovic energisch gegen zwei Gegenspieler durch, brachte sich in Schussposition und bekam den Ball von Hannes Hain an der Strafraumkante perfekt serviert: Saisontreffer Nummer sieben für den Filigrantechniker, der in der Nachspielzeit mit Verdacht auf Bänderriss ausscheiden musste. Dass die Eltersdorfer Defensive dabei in die Statistenrolle degradiert wurde, brachte Preis auf die Palme. „Das kann doch nicht wahr sein. Kein Arsch in der Hose, einer wie der andere“, echauffierte sich der Coach, der in der 75. Minute endgültig bedient war, als der gerade eingewechselte Mehmet Ok mit seiner ersten Aktion Stefan Lex im Strafraum ungeschickt von den Beinen holte und Neubauer seinen zweiten Elfmeter verwandelte.

Außer bei zwei gefährlichen Schüssen von Tobias Strauß (79.) und Florian Gräf (81.) war in der Schlussphase kein Aufbäumen des Aufsteigers erkennbar, Breu hätte hingegen bei zwei Alleingängen sogar noch Treffer Nummer vier draufsetzen können, doch das wäre in der Tat zu viel des Guten gewesen. „Buchbach hat in der zweiten Halbzeit von unseren Fehlern profitiert“, ärgerte sich Preis, doch Kupper meinte: „Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht die glücklichere Mannschaft, sondern das bessere Team.“

Quelle: fussball-vorort.de

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