Buchbach nach 2:0 in Memmingen in der Spitzengruppe – Lex trifft doppelt

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In Memmingen wieder einmal doppelt erfolgreich: Buchbachs Stefan Lex. Foto: buc

TSV Buchbach - Läuft! Und wenn’s läuft, dann ist alles irgendwie einfach: Am Freitag nach Memmingen fahren, drei Punkte mitnehmen und sich in der Spitzengruppe der Fußball-Regionalliga Bayern festsetzen.

von Michael Buchholz

Mit dem 2:0 am Freitag hat der TSV Buchbach nicht nur einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht, sondern spielt jetzt so weit vorne mit, dass noch einiges denkbar wird. 19 von 24 möglichen Punkten haben die Buchbacher aus den letzten acht Spielen geholt – das ist nur marginal weg vom Optimum. Und das spiegelt sich natürlich auch im steilen Tabellenaufstieg wider.

„Momentan haben wir einfach auch die Sicherheit kritische Phasen zu überstehen“, sagt Trainer Sepp Kupper, der an eine Szene aus der zweiten Halbzeit erinnert, als Keeper Dominik Süßmaier schon geschlagen war, aber Florian Gögl artistisch per Fallrückzieher auf der Linie den Ausgleich verhindern konnte.

Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, da hatten auch einige verantwortliche Buchbacher Funktionäre die Regionalliga als „nicht stemmbar“ eingestuft, aber wenn Träume gelebt werden, erkennt man auch, was alles möglich ist. Euphorie und Erfolg entschädigen natürlich auch für den immensen Aufwand, den die Liga mit sich bringt. Wie so oft in dieser Saison, waren in Memmingen die Treffer Stefan Lex vorbehalten. „Es ist schon ein wenig so, dass Stefan momentan auch den Unterschied macht“, räumt Kupper die Extra-Klasse des Top-Angreifers ein, der mit 16 Treffern das Liga-Ranking zusammen mit dem Ingolstädter Karl-Heinz Lappe anführt. Am Freitag im Memmingen traf Lex nach Zuspiel von Manuel Neubauer (30.) zum 0:1 und machte dann in der 74. Minute den Sieg perfekt. „Das hat er klasse gemacht. Aber wir waren in der Offensive überhaupt sehr präsent.

Lex, Neubauer und Aleksandro Petrovic haben dem Gegner immer wieder Aufgaben aufgegeben, die nicht so leicht zu lösen waren“, so Kupper, der weiß wie wichtig die Offensivabteilung gerade auch in den Auswärtsspielen ist: „Man muss sich ja nicht einbilden, dass man nach Memmingen fahren kann und sich ohne ordentliche Entlastung über 90 Minuten ein 0:0 abholen kann.“ Die seit Jahren latent auswärts schwachen Buchbacher, die in der Landes- oder der Bayernliga oft mit zwei oder drei Auswärtssiegen überlebt haben, konnten ausgerechnet im ersten Jahr der höchsten bayerischen Klasse schon vor der Winterpause 14 Auswärtspunkte sammeln.

„Da haben wir uns einfach in den letzten Wochen sehr stabilisiert. Und wenn wir in Heimstetten in der Schlussphase nicht so gepennt hätten, sähe das sogar noch besser aus“, so Kupper, der bis zur Winterpause auf alle Fälle noch die 40-Punkte-Marke erreichen will. Am Samstag ist der FC Ingolstadt II in Buchbach zu Gast, bei einem Sieg wären die 40 Punkte schon perfekt, aber Kupper weiß auch, dass nach drei Siegen in Folge auch schnell mal wieder eine gewisse Saturation eintritt: „Mal schauen, wie die Jungs das im Kopf verarbeiten. Wenn wir im Training und im Spiel nicht immer 100 Prozent abrufen können, dann ist es auch schnell mal Essig.“

Quelle: fussball-vorort.de

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