Buchbach zerlegt Rain

Buchbach Markus Grübl verzieht nach Flanke von Klingmann am kurzen Pfosten vor Kevin Maschke.
+
Buchbach Markus Grübl verzieht nach Flanke von Klingmann am kurzen Pfosten vor Kevin Maschke.

TSV Buchbach - Beste Unterhaltung am Freitagabend in Buchbach beim Spiel gegen den TSV Rain: Nach torloser erster Hälfte sahen über 800 Zuschauer nach dem Wechsel sieben Treffer.

von Michael Buchholz

5:2 gewann die Bobenstetter-Elf das Regionalligaspiel – Rain bleibt der Buchbachs Lieblingsgegner in der SMR-Arena. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und kamen schneller in die Partie. Stefan Lex per Kopf (5.) hatte die erste Chance: Nach Rückpass von Markus Grübl kam der Torjäger in der 12. Minute gegen Fabian Triebel einen Schritt zu spät. In der 25. Minute scheiterte Florian Gögl nach Ecke per Kopf. Rain war nun aber längst auf Augenhöhe, stand sehr diszipliniert und unterband das Buchbacher Angriffsspiel konsequent. Maximilian Lutz hatte eine erste Schusschance (39.), auf der anderen Seite vergab Grübl am kurzen Pfosten, ehe Volkan Cantürk über die Latte köpfte (44.).

Die zweite Hälfte begann mit einem doppelten Paukenschlag: Erst wuchtete Gögl eine Ecke von Ralf Klingmann per Kopf in die Maschen (55.), und zwei Minuten später durfte erneut gejubelt werden, als Lex einen Freistoß von Ralf Klingmann ebenfalls per Kopf zum 2:0 veredelte. Rain antwortete mit wütenden Angriffen. Die Buchbacher Defensive wirkte kurzzeitig etwas konfus, doch nach einem Konter in der 60. Minuten fiel die Vorentscheidung, als Lex durch war, Triebel den Angreifer einfach umstieß, und Aleksandro Petrovic den Strafstoß cool zum 3:0 verwandelte.

Rain gab sich aber unter den Augen von Seligenporten- Trainer Karsten Wettberg noch nicht geschlagen und kam nach einer Ecke zum Anschlusstreffer, als der aufgerückte Triebel aus fünf Metern traf (67.). Doch dann jubelten wieder die Hausherren, als Lex nach Querpass von Grübl aus zwölf Metern zur Stelle war (69.) – sein zehnter Treffer und sein dritter Doppelpack in dieser Saison. Und Lex hätte sogar noch einen draufpacken können, doch er bekam den Ball allein vor dem Tor nicht unter Kontrolle.

Als die Buchbacher den Ball nicht wegbekamen, nutzte Rains Kapitän Daniel Schneider dies zum 4:2 (79.). Doch damit nicht genug: Lex legte drei Minute später quer, und Neubauer hatte aus sechs Metern keine Mühe mehr.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Kommentare