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Buchbacher Auftaktsorgen

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© Leifer

TSV Buchbach - Der TSV Buchbach startet am Samstag in Frohnlach in die Rückrunde der Regionalliga Bayern. Die Vorbereitung lief durchwachsen. Trainiert wurde mit Schneehandball und Straßenläufen. Ein Kunstrasenplatz soll das künftig ändern.

Kommt die Fußball-Regionalliga endlich auf Touren? Nach vielen Spielausfällen in den vergangenen 14 Tagen sieht es am Wochenende deutlich besser aus, und natürlich hofft auch der TSV Buchbach, dass die Partie am Samstag um 14 Uhr beim VfL Frohnlach wie geplant stattfinden kann. „Wir sind heiß, wollen endlich loslegen“, sagt Trainer Anton Bobenstetter. Zwei Wochen nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Antalya könnten die Buchbacher am Samstag endlich wieder auf natürlichem Grün spielen, zumal der Test gegen die U 23 der Münchner Löwen (0:3) vorige Woche auf Kunstrasen ausgetragen werden musste.

Ein Trainingsplatz voll mit vereistem Schnee zwang zu alternativen Übungseinheiten

Vergangene Woche war keine Änderung in Sicht: Ein Trainingsplatz voll mit vereistem Schnee zwang zu alternativen Übungseinheiten auf der kleinen Laufbahn – Bedingungen, die sich verbessern müssen. „Wenn man drei Wochen lang Kondition im Schnee und auf der Straße bolzt, mag das noch angehen, aber danach wird es schon schwer. Wie sollen wir uns in der Vorbereitung verbessern, wenn wir Handball im Schnee spielen?“, klagt Bobenstetter. Er fürchtet, dass der Effekt der Trainingswoche in der Türkei kaum zu retten ist: „Wenn man nur eine Woche richtig mit dem Ball trainieren kann, muss man sich Sorgen machen.“

Ein Kunstrasenplatz wäre die optimale Lösung. Schon oft dachten die Buchbacher über das künstliche Grün nach. In der Regionalliga sind sie ohne Kunstrasen ohnehin einzigartig. „Fast alle Bayernligisten haben einen Kunstrasen, viele Klubs in der Bezirksliga auch“, so der Coach, der die Forderung untermauert: „In der Regionalliga muss man Mitte Januar zum Trainieren anfangen. Und ohne einen Kunstrasen ist das praktisch unmöglich.“

Den Gegner vom Samstag hat der Trainer am vorigen Wochenende bei dessen 0:3-Niederlage in Nürnberg noch mal unter die Lupe genommen und konnte dabei beobachten: „Bis zum ersten Gegentreffer war Frohnlach sehr kompakt und stark, danach hat die Mannschaft ein Kopfproblem bekommen. Aber das ist halt so, wenn man im Tabellenkeller steht.“ Bobenstetter hofft, dass seiner Truppe ein früher Treffer gelingt „Das wäre unheimlich wichtig. Denn Frohnlach hat ja immer noch die starke Mannschaft, gegen die wir uns stets heiße Duelle geliefert haben“, so der Coach, der nur auf Markus Grübl (Sperre) verzichten muss. Ob Harry Bonimeier (Sprunggelenksverletzung) auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig. Falls nicht, rückt wohl Thomas Hamberger ins Team.  buc

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