SVH und die Chance den Rivalen aus Ismaning zu überflügeln

Herausforderung für jede Abwehr: Orhan Akkurt (r.) bleibt einzige Spitze beim SVH. Foto: Robert Brouczek

SV Heimstetten - Bayernligist SV Heimstetten hat nach dem Trainerwechsel zum Halali auf die Aufstiegsplätze geblasen. Unter der Ägide von Rainer Elfinger holte das Team aus den jüngsten vier Begegnungen neun Punkte.

Gelingt am Samstag ein Sieg gegen den Vorletzten 1. FC Schweinfurt 05 (15 Uhr), wird es eine mehr als entspannte Weihnachtsfeier in der Vereinsgaststätte geben. Unter Umständen, und das wäre der Clou, würde ein weiterer Dreier den SVH am Rivalen FC Ismaning vorbeiziehen lassen. Elfinger könnte sich vorstellen, dass die Schmöller-Elf in Seligenporten Federn lässt, genauso wie zwei weitere Teams, die in der Tabelle knapp vor dem SVH rangieren. „Vielleicht patzt ja auch SB Rosenheim in Unterhaching und Würzburg gegen Aindling“, sagt Elfinger. Wird aus Hoffnung Realität, stünde zur Winterpause tatsächlich der elfte Rang zu Buche. Und darauf hätte noch vor vier Wochen kein Mensch gewettet.

Natürlich ist Elfinger bewusst, dass zunächst die eigene Partie gewonnen werden muss. Aber dank der Aufholjagd ist er zuversichtlich, dass das gelingt. „Schweinfurt ist auch im Aufwind, aber wir gehen selbstbewusst in das Spiel. Und ich denke, die Jungs packen das.“ Nimmt man den knappen aber verdienten Sieg in Aindling vergangene Woche aus, macht der SVH im Moment das, was Trainer in der Regel nur im Spaß von einer Mannschaft verlangen: Flach spielen, hoch gewinnen.“ Der Sportbund Rosenheim bekam fünf Tore eingeschenkt, der TSV Buchbach vier.

Möglich, dass sich die Fans wieder auf ein torreiches Spiel freuen können. Elfinger kann mit Ausnahme von Außenverteidiger Rafael Mayer (verletzt) und Ibrahim Aydemir (beruflich verhindert) aus dem Vollen schöpfen. Wen er in die Startelf befördert, ließ Elfinger offen. Er verriet nur, dass er mit einer Spitze agieren werde: Orhan Akkurt. Nicht ohne Bauchschmerzen: „Andi Neumeyer ist stark, aber ich sehe ihn eben hinter Akkurt.“ Elfinger räumt ein, dass man Neumeyer wohl, wie es Gerüchte sagen, an den SC Fürstenfeldbruck verlieren werde.

Nicht nur in der Tabelle könnte der SVH dem FCI das Nachsehen geben. Beide Teams buhlen derzeit um die Gunst von Maxi Knauer vom TSV 1860 München II, der sich einen neuen Verein sucht. In Heimstetten trainierte der Sechser in der vergangenen Woche mit, nächste Woche ist der FCI dran. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das Rennen machen“, sagt Elfinger.

Matthias Vogel

SVH: Lehner, Paul, Löppert, D. Steinacher, Toy, C. Schmitt, Moll, Ernesto, D. Schmitt, S. Steinacher, Akkurt.

Quelle: fussball-vorort.de

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