Chancen liegengelassen: Garching wird hart bestraft

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Georg Ball brachte den VfR zwischenzeitlich in Führung.

VfR Garching - Sie haben viel richtig gemacht und dennoch verloren. Die 1:2 (1:0)-Niederlage des VfR Garching war ein tragisches Ereignis. Erst hatte der Gast immer wieder seine Chancen und wurde dann mit dem Todesstoß in der 92. Minute bestraft.

In der ersten Halbzeit waren die Garchinger ganz klar der Chef im Ring. Für den verletzten Nikolas Berchtold rückte Wolfgang Kleindienst in die Innenverteidigung und Michael Dietl außen in die Viererkette. Trotz Umstellungen stand die Defensive gut und Garching hatte das Heft in der Hand. Die erste Großchance hatte Stefan Prunitsch, der alleine auf das Tor zulief, aber der Keeper blieb per Fußabwehr Sieger im Eins gegen Eins. Das 1:0 holte Georg Ball nach (26.), als er sträflich alleine gelassen eine Flanke von Florian de Prato mühelos einnicken konnte.

Unter dem Strich war das 1:0 zur Pause zu wenig – angesichts der drückenden Garchinger Überlegenheit. Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste spielbestimmend, brachten ihre Konter aber nicht richtig zu Ende. Weil Garching nicht den Deckel auf das Spiel setzte, kam die kalte Dusche in der 69. Minute. Mit einem Kopfballtor nach einer Ecke kam Rosenheim zum Ausgleich.

Nun strebte das Garchinger Drama der vergebenen Chance dem nächsten Höhepunkt entgegen. Nach 72 Minuten kam Oliver Hauck für Stefan Prunitsch und hätte auch direkt zum Matchwinner werden können. Der frische Angreifer lief alleine aufs Tor zu und wie zu Spielbeginn Prunitsch hatte auch er alle Zeit der Welt, um den Torwart zu überwinden. Auch er blieb zweiter Sieger (76.). Den nächsten Matchball hatte in der 83. Minute Dennis Niebauer, der von der Mittellinie durchgebrochen war. In der allerletzten Sekunde brachte ein hinterhergeeilter Verteidiger noch den Fuß dazwischen.

Und es kam noch bitterer. In der 92. Minute hatten sich die Garchinger mit einem enttäuschenden 1:1 gegen einen Abstiegskandidaten abgefunden, als die Rosenheimer noch einmal einen weiten Ball nach vorne schlugen. Der VfR war nicht gut gestaffelt und der Ball landete in der Schnittstelle der Viererkette - das 2:1 des Heimteams war die Folge.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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