Direkt-Qualifikation kein Thema mehr bei Pullach

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Nach der Niederlage im Altmühltal ist das Motto für die letzten acht Runden endgültig klar. Gerhart Teschke: „Jedes Spiel dient ab jetzt der Vorbereitung auf die Relegation.“

SV Pullach – Sie hatten sich offenbar viel vorgenommen, doch nach schwungvollem Beginn mussten die Fußballer des SV Pullach mit dem 0:2 (0:1) beim VfB Eichstätt einen weiteren Nackenschlag einstecken.

Damit sitzen die seit vier Spielen sieglosen Raben weiter im hinteren Mittelfeld der Landesliga Süd fest. „In der ersten Halbzeit hat unsere Mannschaft eigentlich gut gespielt, hätte in Führung gehen müssen“, so SVP-Sprecher Gerhart Teschke, der speziell „zwischen der zwölften und 20. Minute eine Drangphase“ mit vier hochkarätigen Gelegenheiten durch Christian Duswald, Onur Misirlioglu und zweimal Toni Rauch sah. Doch mitten hinein in die viel versprechenden Angriffe der ohne Hermann Urbas (Rückenprobleme) angereisten Pullacher setzten die Hausherren einen Konter, den Maximilian Zischler zum 1:0 abschloss (18.).

„Eigentlich dachte man: Das ist nicht so tragisch, wir haben das Spiel im Griff, bis dahin hatte unsere Mannschaft ja super gespielt“, so Teschke, aber das war ein Trugschluss: „Ab der 25. Minute ist die Partie dann verflacht.“ Dass die VfB-Führung zur Pause durchaus schmeichelhaft war, konnte die Raben nicht trösten. Zum zweiten Durchgang kamen die Gastgeber dann wie verwandelt aus der Kabine. „Da war Eichstätt sehr präsent und aggressiv, hat hinten gut zugestellt und sich auch die eine oder andere Chance erarbeitet“, lobte Teschke den Gegner, der die Partie in der 71. Minute für sich entschied, als dem gerade eingewechselten Pullacher Richard Heckel der Ball versprang und Tobias Eisenschenk nur noch einschieben musste.

Schon bis dahin hatten die Isartaler in dieser zweiten Halbzeit nicht den Eindruck gemacht, als könnten sie die Partie wirklich umbiegen. „Es gab schon die eine oder andere kleine Möglichkeit, aber es war nicht mehr so wie vor der Pause. Das war alles nicht besonders prickelnd. Eichstätts Sieg ist deshalb sicher nicht völlig unverdient“, räumte Teschke ein. Sohn Carsten, Trainer der Raben, beschränkte sich auf einen kurzen Kommentar zur Chancenauswertung in der eigentlich guten Anfangsphase: „Wenn man kein Tor schießt, kann man auch nicht gewinnen.“ Schon vor dem Spiel hatte der Coach die Direkt-Qualifikation für die neue Bayernliga Süd zu den Akten gelegt. Nach der Niederlage im Altmühltal ist das Motto für die letzten acht Runden endgültig klar. Gerhart Teschke: „Jedes Spiel dient ab jetzt der Vorbereitung auf die Relegation.“

Quelle: fussball-vorort.de

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