Drei Verletzte: Ismaning bezahlt Punktgewinn teuer

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Bild mit Symbolcharakter: Aschaffenburg jubelt, Ismaning-Keeper Andreas Rössl kanns nicht glauben. Foto: Leifer

FC Ismaning - Die Lage bleibt angespannt beim FC Ismaning, der in der Regionalliga in der Regel gut und unentschieden spielt oder aber mit seinen wenigen schwachen Leistungen verliert.

von Nico Bauer

Deshalb bleibt der Relegationsplatz in bedrohlicher Nähe. Das 1:1 (1:0) bei Viktoria Aschaffenburg setzte den Prozess weiter fort. Die Ismaninger waren in der ersten Halbzeit feldüberlegen und führten auch völlig verdient mit 1:0 zur Pause.

Uli Fries hatte den FCI in der 34. Minute in Führung gebracht. Die Mannschaft zeigte die Reaktion, die Trainer Frank Schmöller unter der Woche im Training gefordert hatte. Der Treffer rückte aber in den Hintergrund durch zwei weitere Verletzungen beim FCI. Bereits nach zehn Minuten schied Florian Wolf aus dem Spiel aus mit dem Verdacht auf eine Knöchelprellung. Für ihn kam der angeschlagene Thomas Bachinger und genau das hätte eigentlich verhindert werden sollen.

Der dramatische Schwund der Kandidaten für die Doppelsechs nahm seine Fortsetzung mit Christian Rodenwalds Verletzung nach einem Zusammenprall. Eine Minute vor dem Ende knickte dann noch Fabian Negele um und der in Rekordzeit angeschwollene Knöchel sah alles andere als gut aus. Mit drei Verletzten haben die Ismaninger den einen Punkt von Aschaffenburg extrem teuer bezahlt. Dem teuren Punkt stehen zwei verschenkte Zähler gegenüber. Der Gastgeber machte nach der Pause zwar Druck und war bemüht, aber wirklich gefährliche Situationen entstanden daraus nicht. Ismaning war auf dem besten Weg, sich mit einer sehr disziplinierten Leistung den Auswärtserfolg zu verdienen.

Nach dem 1:1 nahm das Spiel noch sein dramatisches Finale, als die Joker Rakaric (89.) und da Costa Barros (90.+1) Großchancen zum Siegtor vergaben. Am Ende fehlte wieder eine Kleinigkeit zum großen Wurf. Der Ausgleich Mitte der zweiten Halbzeit war ein Schuss, den Torwart Andreas Rößl locker gehalten hätte. Franz Hübl fälschte die Kugel aber unglücklich ab und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Richtig sauer war Schmöller aber auf Hübl, weil er den Ball ganz einfach hätte klären können. Der Linksverteidiger war schon in Illertissen der Ausgangspunkt des Ausgleichs mit einer unnötig verursachten Ecke.

„Ich finde das nur noch bedingt lustig“, sagte Schmöller und machte deutlich, dass ihm bald der Kragen platzt. Die Ismaninger bringen sich immer wieder mit dummen Kleinigkeiten um den verdienten Lohn. Nachdem Hübl nun zweimal in Folge aus einem 0:1 in der Fremde ein 1:1 ermöglicht hatte, droht der Nummer fünf des FCI die Ersatzbank. Allerdings müssten sich dafür auch Mitte der Woche der eine oder andere Defensivspieler wieder gesund melden.

Quelle: fussball-vorort.de

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