Dritte Pleite in Folge für Eching - Hrgota trifft nur Innenpfosten

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Vom Pech verfolgt: Nach zwei Spielen ohne eigenen Treffer hätte Eching Fabijan Hrgota die Wende schaffen können. Doch sein Versuch sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld.

TSV Eching - Der TSV Eching überwintert nun endgültig als Drittletzter und verabschiedete sich in die fußballfreie Zeit nach dem 0:2 (0:0) beim SC Fürstenfeldbruck mit drei Niederlagen in Serie ohne ein geschossenes Tor.

Eching – Der TSV Eching überwintert nun endgültig als Drittletzter der Landesliga und verabschiedete sich in die fußballfreie Zeit mit drei Niederlagen in Serie ohne ein geschossenes Tor. Das 0:2 (0:0) beim SC Fürstenfeldbruck war allerdings wieder einmal völlig unnötig. Im Hinspiel luden die Echinger den Gegner regelrecht ein zum 0:4-Schützenfest.

Vielleicht war das auch der Grund, dass die Hausherren den Gegner aus Eching etwas zu leicht nahmen. Die Konsequenz war, dass die Platzherren in der ersten halben Stunde von einer Verlegenheit in die andere taumelten. Die Mannschaft von Trainer Reiner Leitl stand hinten absolut kompakt und hatte nach vorne immer wieder gute Szenen. Hätte es nach 20 Minuten 0:2 oder 0:3 gestanden, niemand hätte sich beschweren können. In der 10. Minute verfehlte Janis Hoffmann nach einem Freistoß von Fabi Hrgota das Tor nur um wenige Zentimeter. Weitere fünf Minuten später nahm Leo Mayer eine Ecke direkt und hatte Pech, dass der Torwart mit einer Riesenparade den Ball gerade noch an die Latte lenken konnte. Nicht weniger eng war es in Minute 20, als Fabi Hrgota etwas zu genau zielte und das Spielgerät vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld flog. Die Gastgeber schossen nach rund einer halben Stunde erstmals aufs Tor, aber etwas Berühmtes war das nicht.

Später trauerte Echings Fußballchef Marcus Heiss den vergebenen Möglichkeiten von Durchgang eins hinterher: „Wären wir in Führung gegangen, hätten wir das Spiel auch nicht verloren.“ So kam es aber, dass die Hausherren direkt nach Wiederanpfiff ihren bis dahin arg dezenten Auftritt korrigierten. Wilson Onyemaeke wurde es allerdings relativ leicht gemacht: Erst verließ sich in der Defensive einer auf den anderen, dann hob auch noch Enzo Potenza das Abseits auf. Beim 2:0 (64.) stellten sich die Echinger erneut dumm an. Adi Al-Hamawi rutscte im Mittelfeld weg, die Brucker nutzten den Lapsus und schalteten blitzschnell um. Direkt nach dem Treffer wollten die Echinger Risiko gehen und schienen den Vorteil zu haben, dass sich die Heimmannschaft mit einer gelbroten Karte (69.) dezimierte.

Das Überzahlspiel dauerte aber nur 120 Sekunden bis zu der roten Karte von Alex Sauer wegen groben Foulspiels. Marcus Heiss vertrat später die Meinung, dass es eine gelbe Karte als Strafmaß auch getan hätte. Damit war das Spiel entschieden und den Echingern blieb nur die Erkenntnis, mit dem letzten Aufgebot eine richtig gute und kämpferisch beeindruckende Leistung abgeliefert zu haben. Punkte bringt das aber auch nicht. Kirchanschöring und Eching liegen in der Tabelle zwar gleichauf mit 22 Punkten auf den Rängen 15 und 16, aber zu den Teams davor klafft bereits eine deutliche Lücke von fünf Punkten. nb

Quelle: fussball-vorort.de

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