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Es droht ein Abstiegsplatz

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Heiko Herrlich ist von der Qualität der SpVgg überzeugt.  Foto: bro

Unterhaching - Den Rückenwind aus den vergangenen Tagen möchte die SpVgg Unterhaching für die anstehende Partie am Samstag in Darmstadt (14 Uhr) mitnehmen.

Das Auf und Ab der SpVgg Unterhaching hält weiter an. Nach zwei Niederlagen reihten sich im ablaufenden Monat März meist zwei Siege ein, umgekehrt galt das Gleiche. Dieses Mal sind sich die Rot-Blauen sicher, dass der Aufwärtstrend länger anhält als die vergangenen zwei guten Spiele gegen den Tabellenführer VfR Aalen (1:1) in der 3. Liga sowie gegen den Ligakonkurrent Jahn Regensburg (3:2) im bayerischen Toto-Pokal. „In den beiden Spielen haben wir gute Leistungen gezeigt“, sagt Trainer Heiko Herrlich. „Das muss jetzt viel Schwung bringen. Beim ersten Aufschwung Anfang März hatte es die SpVgg nach zwei Siegen gegen Kickers Offenbach (2:0) sowie gegen den VfB Stuttgart 2 (4:0) noch verpasst, nachzulegen. Prompt verlor die Mannschaft ihre darauffolgenden Spiele gegen den Abstiegskandidaten aus Oberhausen (1:2) sowie beim VfL Osnabrück (1:4). Die Mannschaft wirkte einfach noch nicht gefestigt genug, um eine Siegesserie wie bereits schon einmal zu Saisonbeginn zu starten. „Wir sind eine junge Mannschaft. Da ist klar, dass junge Spieler immer Leistungsschwankungen haben“, sagt Herrlich.

Dieser Einbruch gegen Mitkonkurrenten im Abstieg führte dazu, dass die Hachinger nun mittendrin stecken im Abstiegskampf. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung nur noch auf den SV Babelsberg, der an 18. Stelle auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert. Im Gegensatz zum ersten Formhoch Anfang März möchte die SpVgg jetzt nicht wieder einbrechen. „Das was wir damals versäumt haben, wollen wir dieses Mal besser machen“, so Herrlich. Das sollte das Team des 40-Jährigen auch, ansonsten droht den Rot-Blauen erstmals in dieser Saison ein Abstiegsrang. „Wir haben die Qualität, in der 3. Liga zu spielen“, gibt sich Herrlich überzeugt. „Das haben die letzten beiden Partien gezeigt. Aber wir wissen, dass wir auf der Kippe stehen und noch Punkte brauchen.“

Robert M. Frank

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