Eching beim 1:3 gegen Aufsteiger Türk Gücü chancenlos

Für die Echinger (weiße Trikots) gab es in München nichts zu holen.
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Für die Echinger (weiße Trikots) gab es in München nichts zu holen.

TSV Eching - Mit gut zehnminütiger Verspätung begann das gestrige Auswärtsspiel des TSV Eching beim SV Türkgücü- Ataspor, weil die elektronische Übermittlung der Aufgebote nicht funktionierte.

Somit blieb den Verantwortlichen beider Mannschaft nichts anderes übrig, als ganz „old schoolmäßig“ den Spielbericht von Hand auszufüllen. Am Ende hatte sich auch diese Mühe aus Echinger Sicht nicht gelohnt - der TSV verlor beim Aufsteiger mit 1:3 und war dabei chancenlos. Die Gastgeber bildeten unmittelbar vor dem Anpfiff noch mal einen großen Kreis und machten sich bei zapfigen zwei Grad Außentemperatur heiß auf die Partie. In der Tat brannte Türkgücü fortan ein Fußball-Feuerwerk ab.

Emilio Pingitore, der anstelle von Ferdinand Kozel das Echinger Tor hütete, war gleich in der fünften Minute gefragt und klärte einen Freistoß von Özer Aktas mit beiden Fäusten, wäre 120 Sekunden später bei einem Schuss – erneut von Aktas – aber chancenlos gewesen, doch der Ball strich um Zentimeter am rechten Torwinkel vorbei. Mit einem wahren Sonntagsschuss aus knapp 30 Metern traf Bekim Shabani kurz darauf schon zum verdienten 1:0 (13.). Die einzige nennenswerte Echinger Offensivaktion gehörte Onur Misirlioglu mit einem Versuch aus der Distanz, bei dem Türkgücü-Keeper Maximilian Angerbauer nicht eingreifen musste (18.).

Ansonsten kam der TSV in keinster Weise mit der harten (aber nicht unfairen), kampfbetonten Gangart der Gastgeber zu Recht und ließ sich komplett den Schneid abkaufen. Aus den unermüdlichen Angriffsbemühungen resultierten zahlreiche Torchancen, die Pingitore gegen Yakub Dora (22.), Aktas (38.) und noch mal Dora (39.) vereiteln konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff des bis auf wenige Ausnahmen gut leitenden Schiedsrichters Abdullah Carman nutzte abermals Shabani eine Aktas- Vorlage zum 2:0 (43.).

Wer nun auf eine Reaktion der Zebras hoffte, sah sich getäuscht. Ganz im Gegenteil: Nach einer Freistoßflanke von Deniz Sari setzte sich Kazim Anuk im Luftkampf durch und vollendete in der 53. Minute zum 3:0. Spätestens zu dem Zeitpunkt war die Partie entschieden. Der TSV Eching durfte sich glücklich schätzen, nicht mit einer deutlich höheren Niederlage abgefertigt worden zu sein.

Türkgücü ließ noch jede Menge Möglichkeiten liegen. Bezeichnenderweise resultierte der erste Echinger Auswärtstreffer seit September aus einem Eigentor der Gastgeber in der Nachspielzeit – nicht mehr als pure Ergebniskosmetik.

Quelle: fussball-vorort.de

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