Eching: Von Hammer-Stimmung inspirieren lassen

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TSV Eching – Auswärtsspiele der Mannschaft von Spielertrainer Janis Hoffmann liefen bislang meistens nach dem gleichen Muster ab. Der TSV hätte in nahezu jeder Begegnung in Führung gehen können und manchmal sogar müssen, um dann nach 90 Minuten meistens mit leeren Händen und viel Frust die Heimreise anzutreten.

Die Zebras trafen in der Fremde lediglich viermal, kassierten hingegen aber 20 Tore – in beiden Fällen ligaweite Minuswerte! Vielleicht kommt die bevorstehende Aufgabe beim Tabellennachbarn ja gerade recht, denn der SV Kirchanschöring gewann im eigenen Stadion letztmals am 10. August, verabschiedete sich obendrein durch die Niederlagen gegen Markt Schwaben (2:4) und beim FC Deisenhofen (0:3) von den Spitzenplätzen der Landesliga Südost.

Doch Hoffmann geht davon aus, dass sich der SVK vor eigenem Publikum für die jüngsten Misserfolge rehabilitieren will. „Kirchanschöring wird zu Hause bestimmt ein Feuerwerk abbrennen wollen, aber wir sind gewarnt“, sagte der Coach, der vor sieben Tagen beim 2:0 gegen Pfarrkirchen einen sehenswerten Treffer beisteuerte. „Wir wollen jetzt endlich unsere katastrophale Auswärtsbilanz verbessern“, ergänzte Hoffmann, der vermutlich erneut auf Michael Rödl verzichten muss. Eine Verletzung zwang den Zebra- Kapitän unter der Woche zu einer Trainingspause. Dennoch freut sich Rödl auf die Partie in der Nähe der österreichischen Grenze. „Spiele gegen Kirchanschöring fühlen sich für mich wie Derbys an. Dort herrscht immer eine Hammer-Stimmung“, kennt er die Fußballbegeisterung der SVK-Fans.

Rund 450 kommen im Schnitt zu den Heimspielen. Damit sie am heutigen Nachmittag nicht vorzeitig zum „Zwölften Mann“ werden, gilt es für die Echinger Gäste, genau so konzentriert und kompakt wie in der Vorwoche aufzutreten. Pfarrkirchen kam zu lediglich zwei Torchancen, bei denen sich Keeper Ferdinand Kozel auf dem Posten zeigte. Auch Dennis Loskot verdiente sich gute Noten in der Abwehrarbeit. Eigene Möglichkeiten kreierte der TSV stets ausreichend, nutzte aber definitiv zu wenige davon. Möglicherweise platzt der Knoten ja endlich im Duell beim SV Kirchanschöring (Samstag, 15 Uhr).

Aufstellung: Kozel – Stegmeier, Misirlioglu, Kantar, Loskot – Preuhs (Motzkau), Hoffmann, Allgeier – Ünlü, Bircan – Hrgota

Quelle: fussball-vorort.de

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