Eching tritt zum Spiel der Woche an - endlich angekommen in der Liga

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Rainer Leitl kann sich bisher über gute Resultate freuen

TSV Eching - Es ist ein Spiel der Gegensätze. Wenn der SV Pullach am kommenden Samstag (15 Uhr) in der Landesliga den TSV Eching empfängt, wollen sich die Gastgeber gegen den Trend der letzten Wochen wehren, die Gäste dagegen ihren bestätigen.

Am achten Spieltag waren die beiden Kontrahenten noch durch satte neun Punkte getrennt, nun könnte Eching mit einem Sieg gleichziehen. Damals hatte der ehemalige Bayernligist lediglich einen Zähler auf der Habenseite. Zu wenig für Trainer Ivo Bacic, der daraufhin sein Amt zur Verfügung stellte. Seither konnten von fünf Partien vier gewonnen werden. Mit Reiner Leitl (51), dem neuen Mann an der Seitenlinie, hat dies jedoch nur bedingt zu tun, behauptet Echings Abteilungsleiter Marcus Heiss. „Von unserer Seite hätten wir den Trainer nicht entlassen, Ivo hat gute Arbeit geleistet.“

Vielmehr seien „einige unglückliche Faktoren zusammengekommen“, auch habe Leitl „nicht viel verändert, die Beiden sind sich sehr ähnlich“. Man sei nun schlichtweg „in der Landesliga angekommen“, nachdem man zu Beginn noch „immer alles spielerisch lösen wollte“. Jetzt hätte die „Mannschaft gelernt, auch kämpferisch dagegen zu halten“, unterstreicht Heiss. Pullachs Technischer Leiter Theo Liedl erwartet indes „gegen Eching eine Reaktion“, nachdem die beiden letzten Partien verloren gingen. Zunächst hatte man beim 0:1 gegen Schwabmünchen nach über einem Jahr wieder eine Heimniederlage hinnehmen müssen.

Dem folgte eine „richtige Klatsche“, wie Liedl bekennt: 0:5 beim BC Aichach. „Wie alle Jahre wieder“, so Liedl weiter, sei der Kader durch „eine unglaubliche Verletzungsmisere“ ausgedünnt, „wer momentan geradeaus laufen kann, der spielt auch“. Dazu kommt die leidliche Geschichte um den Abzug der drei Zähler vom Auftaktsieg gegen Landsberg (wir berichteten). Nachdem der Pullacher Einspruch abgelehnt worden war, prüft man nun den Gang vor ein Zivilgericht. Liedl sieht es als „unsere Pflicht an, das jetzt nicht auf sich beruhen zu lassen“ und möchte so der Gerechtigkeit Genüge tun. Von der Zielsetzung weicht er trotz aller Probleme keinen Millimeter zurück, „nach wie vor“ sei es das erklärte Ziel, „am Ende unter den ersten Acht zu stehen“. Echings Heiss sieht sein Team dagegen „zwischen Platz 13 und 16“.

Die Amateur-Fußballseite erscheint jeden Mittwoch. Autoren sind Reinhard Hübner und Matthias Horner, erreichbar unter komsport@ t-online.de

Quelle: fussball-vorort.de

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