0:3 - Eching verpasst Anschluss nach oben

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Wurde schmerzlich beim TSV Eching vermisst. Fabi Hrgota musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung passen.

TSV Eching - Nach einer von wenig Konstanz geprägten Hinrunde hatte der TSV Eching doch noch die Chance, den Anschluss zur Spitzengruppe herzustellen. Doch der ETSV Landshut hatte was dagegen.

von Nico Bauer

Der Landesligist blieb sich selbst treu und verlor mit dem 0:2 (0:1) beim Vorletzten ETSV 09 Landshut ein Spiel, das man eigentlich über weite Strecken dominiert hatte. Die Echinger reisten mit einem überschaubaren Grüppchen an, weil Mustafa Kantar (Nasenbeinbruch) und Fabi Hrgota (Oberschenkelprobleme) nicht einsatzfähig waren. Das letzte Aufgebot von Trainer Reiner Leitl musste daher auch komplett durchspielen.

Die Echinger lösten die Aufgabe aber gut und waren in der ersten Halbzeit das bessere Team. Der TSV hatte gleich drei Großchancen zur Führung: Nach 20 Minuten zwang Stürmer Thomas Eckmüller den Landshuter Torwart zu einem Fehlpass, aber der Heber von Adi Al-Hamawi ging drüber. Nur fünf Minuten später versprang der Ball nach einer feinen Kombination vor dem einschussbereiten Leo Mayer.

Und fünf Minuten vor der Halbzeit verfehlte Enzo Potenza nach einem Eckstoß von Mayer nur knapp das Gehäuse. Eine Fußball-Weisheit besagt, dass zu viele vergebene Chancen bestraft werden. Genau das tat Felix Reischl in der letzten Aktion des ersten Durchgangs: Der Landshuter zog aus ungefähr 25 Metern so perfekt ab, dass gegen den Schuss kein Kraut gewachsen war. Dieses Gegentor traf die Echinger tief ins Mark. Allerdings trat der Vorletzte aus Landshut auch bei weitem nicht so auf, wie man es dem Tabellenstand nach hätte erwarten können.

Die Schützlinge des langjährigen Echinger Trainers Sepp Summerer bekamen durch das Tor freilich gewaltigen Aufwind: In der ersten Viertelstunde nach der Pause hatten die Gastgeber mehrere gute Möglichkeiten, um für eine Vorentscheidung zu sorgen. Ab der 60. Minute spielte dann jedoch nur noch Eching und zeigte immer wieder auf, dass die Landshuter nicht gerade das Abwehrbollwerk der Liga stellen. Der Gast erhöhte das Risiko und fing sich das Kontertor zum 0:2 (67.), hätte danach aber noch verkürzen können.

Quelle: fussball-vorort.de

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