Ohne Akkurt in den  Abstiegskampf-Endspurt

Auf seine Torgefahr muss der SVH verzichten: Orhan Akkurt (am Ball) fällt wegen Sprunggelenkproblemen aus. foto: bro

SV Heimstetten - Von den letzten fünf Saisonspielen müsste der SV Heimstetten drei gewinnen, dann könnte es klappen mit dem Klassenerhalt.

Gleich zum Auftakt der finalen Serie gastiert am Samstag (15 Uhr) mit dem FV Würzburg die Mannschaft der Stunde im Sportpark.

SVH-Manager Michael Matejka ist bekannt dafür, nicht um den heißen Brei herumreden zu wollen. Das ist vor dem Endspurt der Saison nicht anders. Ungeachtet sämtlicher möglicher Rechenspielchen steht für ihn fest: „Wenn wir heute nicht gewinnen, plane ich für die Landesliga.“

Matejka lässt sich von den 15 Punkten, die danach noch zu vergeben wären, nicht beirren: „Wir müssen jetzt alle Heimspiele gewinnen.“ Der SVH muss sich dafür besonders gegen Würzburg mächtig strecken. Die Gäste haben sich mit einer Serie von fünf Siegen in Folge nach der Winterpause auf den vierten Platz katapultiert, erst der TSV 1860 Rosenheim bremste am vergangenen Wochenende den Höhenflug des Aufsteigers (2:0).

Heimstettens Trainer Claus Schromm weiß genau, was diese Mannschaft so gefährlich macht: „Die spielen modern, sehr ballorientiert und versuchen stets, den Ballführer zu doppeln. Einmal in Ballbesitz, geht es schnell und strukturiert nach vorne.“ Würzburg bedient sich also taktischer Grundzüge, auf die Schromm bei seiner eigenen Elf Wert legt, weshalb die Begegnung hoch interessant werden dürfte.

Der Kader des SV Heimstetten

SV Heimstetten Kader
 © 
SV Heimstetten Kader
Torwart: Justin Ammar © 
SV Heimstetten Kader
Torwart: Patrick Lehner © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Dominik Putzke © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Alex Schmalhofer © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Quirin Löppert © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Roman Langer © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Rafael Mayer © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Steven Toy © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Maxi Baitz © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Alex Wich © 
SV Heimstetten Kader
Abwehr: Sebastian Paul © 
SV Heimstetten Kader
Mittelfeld: Memis Ünver © 
SV Heimstetten Kader
Mittelfeld: Christoph Schmitt © 
SV Heimstetten Kader
Mittelfeld: Dominik Schmitt © 
SV Heimstetten Kader
Mittelfeld: Arthur Kubica © 
SV Heimstetten Kader
Mittelfeld: Marco Malenoff © 
SV Heimstetten Kader
Mittelfeld: Ali Kartal © 
SV Heimstetten Kader
Mittelfeld: Quirin Moll © 
SV Heimstetten Kader
Angriff: Freddy Priewasser © 
SV Heimstetten Kader
Angriff: Junis Ibrahim © 
SV Heimstetten Kader
Angriff: Chris Oretan © 
SV Heimstetten Kader
Angriff: Ibo Aydemir © 
SV Heimstetten Kader
Trainer Claus Schromm © 
SV Heimstetten Kader
Co-Trainer Peter Faber © 
SV Heimstetten Kader
TW-Trainer Siggi Harreiner © 

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden technisch versierten Truppen besteht darin, dass auf dem SVH aller Druck lastet. Ob ihm das zum Vorteil oder Nachteil gereicht, wird sich zeigen. Voraussetzung für einen Erfolg sei auf jeden Fall, mit der nötigen Aggressivität in die Partie zu gehen, sagte Schromm.

Der Coach muss ausgerechnet in diesem Schicksalsspiel auf Orhan Akkurt verzichten. Der Stürmer verletzte sich im Pokalspiel gegen Unterhaching am Ostermontag am Sprunggelenk. Wer seine Rolle übernehmen könnte, wusste Schromm am Freitag nicht genau. „Eine Möglichkeit wäre es, Fernando Ernesto im Angriff zu bringen und dafür Alexander Wich links in der Viererkette spielen zu lassen.“ Auch der Einsatz von Innenverteidiger Rafael Mayer ist fraglich (Halswirbelverletzung). Für Matejka spielt es keine Rolle, wer aufläuft. Seine Direktive: „Würzburg muss unser Streben nach dem Klassenerhalt körperlich spüren.“

Voraussichtliche Aufstellung:

Lehner, Toy, Löppert, Mayer (Malenoff), Wich (Ernesto), C. Schmitt, Moll, D. Schmitt, Steinacher, Aydemir, Ernesto (Ünver, Kubica).

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Kommentare