FCI erwischt Traumstart:

Bachinger mit der Entscheidung gegen SVS

Thomas Bachinger trifft nach der Pause in Stijepic-Manier zum entscheidenden 2:0. Foto: Leifer
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Thomas Bachinger trifft nach der Pause in Stijepic-Manier zum entscheidenden 2:0. Foto: Leifer

FC Ismaning - Die Wundertüte FC Ismaning hat wieder zugeschlagen. Am Dienstag gewann der Regionalligist 2:0 (1:0) in Seligenporten.

Die Verlierer von Augsburg bekamen gestern Abend eine neue Chance. Trainer Frank Schmöller kam in seinen Gedankenspielen zu der Lösung, nur die Minirotation mit zwei Spielern zu vollziehen. Für Christian Grujicic kam Alexander Buch in die erste Elf. Das war die etwas defensiver gedachte Lösung und zeigte den Respekt vor der Mannschaft von Trainerlegende Karsten Wettberg.

Stijepic bei 1:0 "ganz cool"

Die Ismaninger Fußballer erwischten aber wie schon beim 1:2 gegen den FC Augsburg II einen Traumstart und wieder war es Stürmer Mijo Stijepic, der für die Führung sorgte. Am Samstag klingelte es in der ersten Minute, diesmal ließ er sich nur unwesentlich länger Zeit bis zur 6. Minute. Ismanings Startangreifer wurde steil geschickt, lief alleine auf den Keeper zu und umspielte den ganz cool. Die in Führung liegenden Gäste traten als defensiv gut organisiertes Kollektiv auf. Seligenporten kam nicht entscheidend durch.

Dem FCI spielte die Führung in die Karten. Der SV Seligenporten musste das Spiel machen und so bekam der Gast immer wieder die Räume. Ismaning war von den Chancen her dem zweiten Tor näher als die Gastgeber. Seligenporten kam spielerisch nicht in den Strafraum, blieb aber mit Standardsituationen immer gefährlich.

Aus Ismaninger Sicht nahm das Spiel nach einer halben Stunde Fahrt auf. Thomas Bachinger, Bernd Häfele und Mijo Stijepic hatten drei gute Möglichkeiten. Die Führung zur Pause war also hoch verdient.

Bachinger belohnt disziplinierte Ismaninger

Die Belohnung für den disziplinierten ersten Durchgang holten sich die Ismaninger nach der Pause ab. Kapitän Thomas Bachinger fing einen katastrophalen Fehlpass am Seligenportener Strafraum ab und umdribbelte den Torwart in bester Stijepic-Manier - 0:2.

Nun waren die Weichen auf Sieg gestellt. Die Oberpfälzer blieben bemüht, ließen aber die nötige Präzision in ihren Angriffen und Abschlüssen vermissen. Ismaning war weiter gefährlicher bei seinen Kontern. Der Todesstoß wäre es wohl gewesen, wenn Manuel Ring in der 71. Minute nicht aus fünf Metern über das Tor geköpft hätte. Und auch Thomas Bachinger hatte noch einmal die Möglichkeit zu erhöhen. Kurz vor seiner Auswechslung scheiterte er am ausgezeichnet parierenden Seligenportener Torhüter Dominik Brunnhübner.

Quelle: fussball-vorort.de

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