Für Esad Kahric das wichtigste Spiel der Rückrunde

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Candy Decker steht wohl in der Startelf des FC Memmingen.

FC Memmingen - Für Esad Kahric ist es „das wichtigste Spiel der Rückrunde“, wenn der SVW Wiesbaden II am Samstag um 14 Uhr in der Fußball-Regionalliga beim FC Memmingen antritt.

Aufgrund der Länderspielpause dürfen sämtliche Profimannschaften am kommenden Wochenenende die Füße hoch legen. Das gilt aber nicht für die Regionalliga Süd. 
Für den FC Memmingen kann sich daher Nachholspiel gegen den SVW Wiesbaden II anders auswirken. Gut möglich, dass die Gäste mit ihrer kompletten Profitruppe am Samstag (14 Uhr) in der Memminger Arena aufkreuzen.
Bei einer ähnlichen Konstellation hat das Wiesbaden im letzten Spiel vor der Winterpause schon einmal gemacht. Die Rechnung ging damals allerdings nicht auf: Gegen Wormatia Worms gab es für den Drittliga-Kader trotzdem eine 1:2 Niederlage. Nach der Winterpause wartet die U23-Mannschaft von Trainer Ex-Profi Bernd Raab noch auf den ersten Sieg, steht auf dem einzig noch verbliebenen sportlichen Abstiegsplatz und ist auf Punkte dringend angewiesen.

Ein Sieg und der Aufsteiger hätte den Klassenerhalt schon vorzeitig so gut wie in trockenen Tüchern. Die Gäste stehen mit 14 Punkten auf dem einzig noch verbliebenen sportlichen Abstiegsplatz. Ein Memminger Erfolg und das Punktepolster könnte auf komfortable 32 Zähler ausgebaut werden. Als einzige Regionalliga-Mannschaft sind die Allgäuer zuhause noch ungeschlagen. „Wenn wir gewinnen, können wir davon ausgehen, dass wir weiter in der Regionalliga spielen“, sagt Co-Trainer Thomas Reinhardt, der seinen „Chef“ in dieser Trainingswoche und beim 1:1 beim TSV 1860 München II vertreten hatte.

Reinhardt wird seine Erkenntnisse vom Spiel im München an Kahric weitergeben. Nämlich, dass Andreas Rucht als Ersatz für den verletzten Andreas Maier „ein sehr gutes Spiel gemacht und das Tor super vorbereitet hat“. Auf den Außenpositionen ist der FC Memmingen – obwohl Daniel Böck und Christoph Mangler verletzt sind – weiter sehr üppig besetzt. Und das sowohl im Offensiv- als auch im Defensivbereich. Wenn sich Maier zurückmeldet, wird es wieder die Qual der Wahl, wer spielt. Zumal auch Tobias Heikenwälder nach seiner Gelb-Sperre wieder zur Verfügung steht. Aber auch Harald Holzapfel, der für ihn in die Startelf gerückt war, hat seine Sache gut gemacht. Lediglich bei den Stürmern hätte sich Reinhardt bei den „Junglöwen“ noch eine Alternative gewünscht, die er hätte am Schluss bringen können. Candy Decker und Andreas Hindelang waren hier aus Sicht des Trainer-Assistenten „am Ende ziemlich kaputt“.

Ausschlaggebend wird gegen die zweite Mannschaft aus Wiesbaden sicher sein, wie sich die Memminger Truppe vom Dienstagauftritt erholt hat – der Gegner war unter der Woche nicht im Einsatz und kann ausgeruht antreten. Den nach der Winterpause noch sieglosen Gästen hilft eigentlich nur ein „Dreier“ weiter. Gegen die Spitzenteams Darmstadt (0:3) und Fürth (0:2) setzte es Niederlagen. Auch gegen Pfullendorf (0:1) wurde kein eigener Treffer erzielt. Nur beim 1:1 Unentschieden bei der SG Sonnenhof Großaspach sprang Zählbares heraus. Allerdings wurde der mögliche Sieg durch einen Gegentreffer in den letzten 90 Sekunden noch verschenkt.

Das voraussichtliche Aufgebot des FC Memmingen:

Kirchenmaier – Pfohmann, Rehm, Bader, Holzapfel (Heikenwälder) – Rucht (Maier), Zobel, Kahric, Knuth – Hindelang, Decker, Kögel (Tor). Auswechselbank: Heger, Elsner, Andorfer, Zwickl.

Schiedsrichter: Schmitt (Stuttgart); Assistenten: Steck

Quelle: fussball-vorort.de

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