Euphorischer FC Unterföhring genießt den Höhenflug

Zu Hause kaum zu stoppen: Unterföhring (Pirmin Lechthaler) empfängt Schlusslicht Aindling; die Tabellenspitze ist nur einen Sprung entfernt. Foto: Michalek

FC Unterföhring - Seit Franz Faber beim FC Unterföhring Präsident ist, hat das Wort Heimspiel eine besondere Bedeutung bekommen. „Wenn du zu Hause deine Spiele gewinnst, dann bist du von Haus aus vorne dabei in der Tabelle“, sagt der Funktionär.

In der Bayernliga ist der FCU mit sechs Siegen in sieben Heimspielen die Nummer drei und könnte mit einem Erfolg gegen den Letzten Aindling (Samstag, 14 Uhr) könnte Unterföhring sogar auf eins springen in dieser Rangfolge.

Zuletzt gab es fünf Heimsiege in Serie, die den Verein in Euphorie versetzen. „Es geht uns gut und wir haben alles richtig gemacht“, sagt Faber. Er erinnert sich noch gut an die vergangene Saison mit dem Trainerwechsel kurz vor dem Vorbereitungsstart „und da waren die Neuzugänge quasi Panikkäufe“. Heuer sei die Planung des Kaders viel besser gelaufen. Faber lobt aber auch das gute Händchen der Entscheidungsträger, „weil die Neuzugänge wirkliche Verstärkungen sind“.

Der Präsident genießt die Auftritte seines Teams, „von dem ich noch kein richtig schlechtes Spiel gesehen habe“. Er macht aber auch deutlich, dass die Unterföhringer diese Saison von Verletzungen verschont bleiben wie lange nicht mehr, „aber der Trainingsfleiß des Kaders ist auch überragend.“ Der Erfolg und damit auch die höheren Punktprämien haben den Nebeneffekt, dass der FC Unterföhring finanziell gerade an der Grenze angelangt ist. Franz Faber kann sich deshalb vorstellen, dass der Kader im Winter um zwei bis drei Spieler verkleinert wird auf die ursprüngliche Grenze von 22 inklusive zwei Torhütern.

Auf der anderen Seite hat das größere Aufgebot den positiven Nebeneffekt, dass die Zweite Mannschaft an das Tor zur Kreisliga anklopft. Für die Erste Mannschaft könnte bei weiteren Erfolgen in der Fremde nach dem 3:1 in Fürstenfeldbruck auch die Spitze ein Thema werden. „Unterföhring im oberen Tabellendrittel wäre eine Sensation“, sagt Faber. Er warnt aber davor, dass die Mannschaft erst nach den Duellen gegen die SpVgg Unterhaching II und Jahn Regensburg II weiß, wie weit der Höhenflug gehen kann. Die Regionalliga ist noch weit weg“, sagt Faber, „aber die Spieler haben ihren Weg in der Hand und der Verein trägt das mit.“ Sollte das Unterföhringer Sommermärchen bis Mai 2013 weiter gehen, dann ist auch die nächste Liga ein Thema. (nb)

Aufstellung: Fritz - Schlottner, von Kolzenberg (Manzinger), Brandstetter (Kain), Ok - Hoffmann (Lamprecht), Faber - Lechthaler, Bracher, Tosun - Cucic.

Quelle: fussball-vorort.de

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