Faber sehr zufrieden mit Coach Werner

FCU-Chef Faber: „Jeder Spieltag ist ein Feiertag, wenn ich solche Spiele sehe"

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Meist nur unfair zu stoppen: Der torgefährliche Leo Cucic (rot). Foto: Dieter Michalek

FC Unterföhring - Franz Faber schaut sich ganz entspannt die Bayernliga-Tabelle an. Der Präsident des FC Unterföhring hat schon Erfahrung mit Höhenflügen zur Saisonhalbzeit. Deshalb überbewertet er vor dem Rückrundenstart gegen Hankofen-Hailing (Samstag, 14 Uhr) den Ist-Zustand nicht.

Mit 30 Punkten aus 18 Spielen sind die Fußballer des FCU die Nummer fünf in der Liga und damit weit weg von Abstieg oder Relegation. Genau genommen beträgt das Polster nach unten zwölf Punkte. Faber warnt aber, dass der Aufsteiger auch bei einem Sieg zum Start in die zweite Saisonhälfte noch nicht Entwarnung geben kann. „Vor zwei Jahren hatten wir auch schon so eine Situation und dann ging in der Rückrunde nicht nur wenig, sondern gar nichts.“

Der FCU war seinerzeit mit sechs Punkten Vorsprung Landesliga-Spitzenreiter und wurde dann nach elf Punkten aus 15 Spielen auf Rang fünf durchgereicht. Dieser Absturz hat alle Beteiligten geprägt, so dass die Unterföhringer auch jetzt noch nach hinten blicken. „Die Ergebnisse sind knapp“, warnt Faber, „auch wenn sie für uns gut sind.“ Im Frühjahr könnte sich das noch ändern, wenn die Mannschaften aus dem Tabellenkeller mit Händen und Füßen gegen den Abstieg ankämpfen. Das Vorrundenfazit des Vereinschefs fällt rundum positiv auf. Die Mannschaft spiele guten Fußball, sei topfit und bleibt vor Verletzungen verschont.

Zwei Faktoren fallen Faber sofort in den Blick: „Die Neuzugänge haben das Niveau weiter angehoben, aber vor allem ist das ein Verdienst von Trainer Walter Werner. Die Fitness und die verletzungsfreien Akteure seien ein Ergebnis seines Trainings. Werner kann sich den Termin zur Vertragsverlängerung frei aussuchen.

Zuletzt gab es zwei Unentschieden gegen Haching II und Regensburg II jeweils mit Klasseleistungen. Faber bereiten seine Jungs viel Freude: „Jeder Spieltag ist ein Feiertag, wenn ich solche Spiele sehe.“ Vor dem Duell mit den niederbayerischen Kämpfern aus dem Dorf nahe Straubing warnt er aber. Die Fußballwelt könne sich schnell ändern: „Zwei Niederlagen und wir sind Zehnter.“ (nb)

Aufstellung: Fritz - Schlottner, Brandstetter, Kain, Grund - Hofmann (Lamprecht), Faber - Putta, Tosun, Bracher - Cucic.

Quelle: fussball-vorort.de

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