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Fünf Neue beim ersten Training der SpVgg Unterhaching

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Neue Gesichter bei der SpVgg Unterhaching: (v.l.) Co-Trainer Roman Tyce, Patrick Amrhein, Felix Stemmer, Florian Niederlechner, Filip Krstic und Co-Trainer Manuel Baum. © CHRISTIAN AMBERG

SpVgg Unterhaching - Die neue Zeitrechnung bei der SpVgg Unterhaching hat begonnen. Mit 22 jungen Spielern startete der Drittligist am Dienstag in die Saisonvorbereitung.

Urplötzlich waren es dann doch fünf Neue, die zur ersten Übungseinheit ins Stadion marschierten. Inklusive Lennart Hasenbeck von den Amateuren und Alexander Winkler aus der eigenen U19 sogar sieben. „22 Spieler, so viele hatte ich nicht erwartet“, gab auch Thorsten Schulz zu. Der Verteidiger ist in

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Erste Übungseinheit im Sportpark: Zum Trainingsauftakt durften die SpVgg-Fußballer am Dienstag den Stadionrasen nutzen. © CHRISTIAN AMBERG

seinem fünften Jahr in Unterhaching mit 26 Jahren der „Oldie“ im Kader, pünktlich wieder fit und bereit, eine Führungsrolle zu übernehmen: „Ich bin mir meiner Aufgabe bewusst und werde gerne Ansprechpartner für unsere jungen Spieler und die Neuen sein.“ Von beiden gibt es reichlich. Der Ex-Braunschweiger Patrick Amrhein (21, Mittelfeld) und Florian Niederlechner (20, Sturm) vom FC Ismaning standen als Neuzugänge bereits fest. Hinzu kamen nun noch Torhüter Sebastian Wolf (21) von der U19 des TSV 1860, Abwehrspieler Filip Krstic (22), zuletzt vereinslos und davor in der Regionalliga in Babelsberg unter Vertrag, und Mittelfeldspieler Felix Stemmer (18) aus der U19 des FC Bayern. Wolf und Stemmer erhielten Einjahres-Verträge mit Option, Krstic unterschrieb bis 2013. Auch mit dabei waren Abwehrspieler Christian Hain, dessen Vertrag eigentlich ausgelaufen war, sowie Daniel Minorelli. Für den vergangene Saison verpflichteten Brasilianer, der einen hoch dotierten Kontrakt besitzt, aber sportlich nie Fuß fassen konnte, fand man keinen Abnehmer.

Der neue Cheftrainer Heiko Herrlich beobachtete das erste rund 90 Minuten lange Training vor etwa 100 Zuschauern zusammen mit Manager Markus Grünberger von der Tribüne aus - bis 30. Juni steht er offiziell noch beim VfL Bochum unter Vertrag. Kein Nachteil, betonte er: „Die Einheiten sind gemeinsam geplant, Manuel Baum übernimmt eben alleine die Durchführung. Die ersten Tage von außen zu beobachten, habe

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Tribünengast beim Start in die neue Saison: Trainer Heiko Herrlich (r.), hier mit Manager Markus Grünberger. © CHRISTIAN AMBERG

ich aber immer schon gerne gemacht. Am Anfang ist es wichtig, viel zu sehen und Gespräche zu führen.“ So blieb das erste Fazit auf dem Platz Übungsleiter Baum vorbehalten. Der betonte noch einmal, dass es nicht optimal, aber dennoch kein Problem sein wird, mit einem enorm jungen Kader in die Saison zu gehen: „Ich hatte das auch bei meiner Trainertätigkeit in Starnberg schon, es kommt eben auf das Trainerteam an, was man daraus macht.“ Das Saisonziel Klassenerhalt gab auch der 31-Jährige aus, versprach aber: „Weder für den Verein noch für die Spieler ist das die Endstation. Es wird auch wieder nach oben gehen, aber das wird ein Prozess und der kann längere Zeit dauern. Es wird Ausschläge nach unten geben, aber die werden mit der Zeit immer kleiner.“ Etwas schüchtern und als Letzter betrat Roman Tyce den Platz. Die ihm plötzlich zugedachte neue Rolle als Co- Trainer war arg ungewohnt: „Nein, als Trainer fühle ich mich irgendwie noch nicht.“ Dass er noch einmal als Spieler mitmischen wird, ist zwar offiziell ausgeschlossen, angesichts der mangelnden Erfahrung könnte ein Teilzeit- Comeback aber genauso schnell kommen wie der Wechsel in den Trainerjob.

Christian Amberg

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