BCF-Trainer Leitl nimmt seine Arbeit auf

Fünf Neuzugänge beim BCF Wolfratshausen

Willkommen beim BCF (hi., v.?li.): Co-Trainer Günter Wernthaler mit den Neuen Jakob Gerg, Christoph Hüttl, Attila Arkadas und CheftrainerReiner Leitl sowie (vorne, v.?li.) Dominik Schubert, Tobias Klar und Sebastian Brey.
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Willkommen beim BCF (hi., v.li.): Co-Trainer Günter Wernthaler mit den Neuen Jakob Gerg, Christoph Hüttl, Attila Arkadas und Cheftrainer Reiner Leitl sowie (vorne, v.li.) Dominik Schubert, Tobias Klar und Sebastian Brey.

BCF Wolfratshausen - Braungebrannt und voller Tatendrang präsentierte sich Reiner Leitl am Montag an der Kräuterstraße. Der neue BCF-Trainer nimmt seine Arbeit auf.

Eine Woche nach dem lockeren Antraben unter der Leitung von Lech Kasperek, übernahm der neue Cheftrainer des BCF Wolfratshausen nunmehr persönlich die Amtsgeschäfte. Leitl präsentierte sich zusammen mit allen Neuzugängen, konnte selbst aber noch keinen Vollzug bei der Suche nach erfahrenen Leuten vermelden. Das Fahndungsraster sehe zwei Akteure mit entsprechender Routine vor. Doch gibt der 52-Jährige zu bedenken, es sei „unheimlich schwer“, solche Kicker zu verpflichten. Sie stünden „entweder unter Vertrag oder verlangen zu viel Geld“. Letzteres sei mit den finanziellen Strukturen der Vereine meist nicht kompatibel.

Unternehmen Klassenerhalt 2.0

Der eine oder andere Spieler werde im Zuge der Vorbereitung in Farchet vorbeischauen, zudem soll Bruder Stephan Leitl als Nachwuchstrainer des FC Ingolstadt Augen und Ohren offen halten. Gleichwohl betonte Leitl, es müsse nicht unbedingt noch jemand hinzukommen. Er werde sich in den nächsten Tagen ein Bild von seiner neuen Mannschaft machen, würde notfalls das Unternehmen Klassenerhalt 2.0 auch mit der vorhandenen Belegschaft angehen.

Ein Fan des offensiveren Fußballs

Die darf sich derweil auf schweißtreibende Wochen freuen. Ex-Profi Leitl outete sich als Fan des „offensiveren Fußballs“ und nannte mit Tempofußball in Form von Anlaufen, Pressen und schnellem Umschalten die Schwerpunkte der Vorbereitung. Bei den jungen Spielern aus unteren Amateurklassen komme überdies das Verinnerlichen der Laufwege hinzu.

Der Terminkalender des BCF ist mit fünf Testspielen und möglichen Erstrundenbegegnungen im Toto-Pokal vollgepackt. Dennoch steht laut Leitl noch ein Vergleich mit dem Lenggrieser SC im Raum, sollte sich ein Termin finden lassen. Denn bereits am Samstag in drei Wochen steht für den Bayernligisten das erste Punktspiel auf dem Programm. Farchets Abteilungsleiter Manfred Fleischer kündigte hierfür einen Tausch des Heimrechts mit dem BC Aichach an. Der Belegungsplan des Isar-Loisach-Stadions lässt für den 20. Juli nämlich kein BCF-Heimspiel zu.

von Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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