FCU zum fünften Mal in Folge ungeschlagen

Andreas Brandstetter kratzt einen Ball gerade noch von der Linie.
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Andreas Brandstetter kratzt einen Ball gerade noch von der Linie.

FC Unterföhring - Fußball kann auch ohne Tore Spaß machen. Nachdem der FC Unterföhring zuletzt alles in Grund und Boden geschossen hat, war es gestern Abend deutlich zäher. Am Ende stand ein richtig gutes 0:0 im Wiesn-Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchen.

Vier Spiele ohne Niederlage und zwölf geschossene Tore in den letzten drei Spielen haben den FC Unterföhring richtig selbstbewusst gemacht. Das war auch diesmal von Beginn weg zu sehen. Der FCU hatte in einem schnellen und guten Fußballspiel etwas mehr vom Spiel. Richtig gefährlich wurde es dann aber Mitte der ersten Halbzeit.

Nach 25 Minuten verfehlte Ünal Tosun sein Ziel nur ganz knapp und ähnlich eng war es zehn Minuten später, als Albion Vrenezi abgezogen hatte. Bei beiden Szenen wäre der Schwabmünchener Torwart wohl nicht mehr an den Ball heran gekommen. Dennoch waren die ersten 45 Minuten bei weitem nicht so spektakulär wie die letzten Partien. Der zuletzt privat verhinderte und wieder in das Tor zurück gekehrte Andreas Herz hatte in der ersten Halbzeit eine ganz ruhige Zeit. Seine Vorderleute hielten den Gegner weit genug weg vom eigenen Kasten und standen im Kollektiv sehr diszipliniert. Einen Ball bekam Herz in die Arme geflankt, aber das war nicht der Rede wert.

Somit blieb es eine Randnotiz, dass die Gäste im Durchschnitt einen Kopf größer waren als die Unterföhringer Kicker. Nach dem Seitenwechsel ging das Wiesn-Heimspiel des FCU statistisch ziemlich nüchtern weiter. Das Spiel war nicht schlecht, aber weiterhin fehlten die Torszenen, die nun einmal das Erlebnis für den Zuschauer ausmachen. Der bekam an diesem Abend vielmehr eine Geduldsprobe serviert. Trotzdem entwickelte sich immer mehr ein 0:0 der besseren Art.

Wie schon in Durchgang eins wurde es Mitte der 45 Minuten wieder aufregender und diesmal vor beiden Toren. In der 65. Minute feuerte Leo Cucic einen Freistoß aus 25 Metern ab, gegen den kein Kraut gewachsen wäre. Der Ball flog aber knapp am Kreuzeck vorbei. Und dann kam 120 Sekunden später Schwabmünchen – und wie. Nach einer Ecke trafen die Gäste mit einem Kopfball erst den Pfosten und den zweiten Schuss kratzte Innenverteidiger Andreas Brandstetter von der Linie.

Kurz darauf wurde Schwabmünchen noch einmal bei einem Konter gefährlich. Das Fußballspiel nahm nun Fahrt auf. Beide Mannschaften machten in der Schlussoffensive deutlich, dass sie sich mit einem Unentschieden nicht zufrieden geben wollten. Das Tor lag auf beiden Seiten in der Luft. Aber es fiel nicht und somit sind die Unterföhringer nun fünf Spiele in Serie ungeschlagen.

Quelle: fussball-vorort.de

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