Fürs Rückspiel einen guten Plan im Kopf

Keinen Ausrutscher dürfen sich die Garchinger (Michael Weicker; r.) in Deggendorf leisten. Foto: Förtsch

VfR Garching - Der VfR Garching muss am Sonntag zum Relegations-Rückspiel gegen Bayernligist SpVgg GW Deggendorf antreten (16 Uhr). Nach dem 2:2 im Hinspiel müssen die Garchinger in Deggendorf treffen, um in die zweite Relegations-Runde einzuziehen.

Der Auftritt der Deggendorfer im Hinspiel sorgte bei den Garchingern am Donnerstag nicht gerade für Angst und Schrecken. „Wir hatten die größeren Spielanteile und die besseren Chancen“, sagt Garchings Trainer Daniel Weber. Trotzdem gelang es den Gästen, den Garchingern zwei Tore einzuschenken und sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu sichern. Denn nun stehen die Garchinger in Deggendorf unter Zugzwang.

Bei einem Sieg wären sie sicher in der nächsten Runde, bei einem Unentschieden sollte es zumindest ebenfalls ein 2:2 sein. Bei 0:0 oder 1:1 wären die Deggendorfer aufgrund ihrer beiden Auswärtstore in Garching weiter. Durch die beiden späten Treffer, die den Garchingern im Hinspiel noch ein Unentschieden bescherten, fahren die Landesligisten aber mit Rückenwind nach Deggendorf. „Man hat gesehen, was wir für eine Moral in der Mannschaft haben“, sagt Weber. Auswärts machten die Garchinger in der Landesliga- Rückrunde außerdem ohnehin meistens die bessere Figur.

Die Deggendorfer mussten in Garching zudem zweimal verletzungsbedingt wechseln. Ob sie ihre Spieler bis zum Rückspiel wieder fit bekommen, ist zumindest fraglich. Trotzdem erwartet die Gäste keine angenehme Aufgabe. Sie müssen treffen, gleichzeitig aber aufpassen, nicht zu forsch in die Offensive zu gehen. Denn auch wenn die Deggendorfer am Donnerstag nicht viel boten, so zeigten sie doch, dass sie prinzipiell Konter spielen können – und, dass sie durchaus in der Lage sind, Druck zu erzeugen, wenn ihnen danach ist. Nach dem 2:2 gaben sie in Garching noch einmal Gas. Am Ende brauchten die Hausherren deshalb ein wenig Glück, um die letzten Minuten unfallfrei zu überstehen. Aber auch Weber ist überzeugt, dass seine Mannschaft am Sonntag noch eine Schippe drauflegen kann: „Wir waren im Angriff hin und wieder noch zu zaghaft. Aber das Offensiv-Potenzial ist sehr gut und wir haben einen guten Plan im Kopf.“

Voraussichtliche Aufstellung: Wachenheim; Kleindienst, Pichler, Steinacher, Henrich, G. Ball, Niebauer, C. Ball, Weicker, Würll, Hölzl.

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