Fürstenfeldbruck düpiert Aindling

Der SC Fürstenfeldbruck siegte beim TSV Aindling mit 4:1.
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Der SC Fürstenfeldbruck siegte beim TSV Aindling mit 4:1.

SC Fürstenfeldbruck - Vizepräsident Hannes Mühlberger bezeichnete es bereits als „kleine Serie“: Der SC Fürstenfeldbruck hat mit einem 4:1-Erfolg beim TSV Aindling den zweiten Sieg in Folge eingefahren.

Kurios dabei: Es war nicht unbedingt das beste Saisonspiel des SCF. Spielerisch hatten sich die Brucker bei ihrer Niederlagenserie zum Saisonauftakt glatt ein wenig besser präsentiert. Dass trotzdem der klare Sieg heraussprang, machte Trainer Tarik Sarisakal an einem zentralen Punkt fest: „Diesmal haben wir keine Fehler gemacht.“

Und vor dem Tor zeigte sich seine Mannschaft endlich einmal effektiv. Sieben Chancen, vier Tore – diese Bilanz kann sich diesmal sehen lassen. Allerdings schien die Partie zunächst einmal den gewohnten Gang zu gehen: Bruck dominiert, der Gegner trifft. So auch diesmal. Nach gutem Auftakt leistete sich ausgerechnet Routinier Tamas Madar einen Fehlpass nach einer eigentlich bereits geklärten Ecke. Das Leder kam postwendend wieder zurück und Deniz Schmid überwand per Kopfball Lukas Welzmüller im Brucker Kasten.

Doch dann erlebten die schwäbischen Gastgeber zwischen der 27. und 47. Minute ein 20-minütiges Waterloo. Den Anfang machte Tobias Betz in seinem letzten Spiel für den SCF vor seinem USAAufenthalt. Sechs Minuten nach dem Rückstand markierte er aus halbrechter Position den Ausgleich. Nicht nur deshalb attestierte Sarisakal dem Youngster ein „Riesenspiel“. Dass sich Betz nun in die USA verabschiedet, dürfte den SCF hart treffen.

Einziger Pluspunkt laut Präsident Eckart Lutzeier: „Er kommt wieder zu uns zurück.“ Auch bei Betz blieb der SCF seiner Marschrichtung bei jungen Spielern treu: Er wurde mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet. Noch vor der Pause erhöhten Kapitän Christian Rodenwald und Tobias Hänschke per Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten auf 3:1. Und zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff machte Rodenwald mit seinem Treffer alles klar – auch weil die Hintermannschaft nach dem anfänglichen Patzer nichts mehr anbrennen ließ. „Da sind wir hoch konzentriert zu Werke gegangen“, freute sich der SCF-Coach.

Pechvogel des Spiels war indes Christian Mühlberger. Der Sohn des Vizepräsidenten kam in der 40. Minute für den angeschlagenen Fabian Meinberger. Er hielt nur eine halbe Stunde durch, ehe auch er verletzt wieder vom Platz musste.

Quelle: fussball-vorort.de

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