SC Fürstenfeldbruck ganz schwach

+
Mirza Dzafic allein kann den SCF nicht retten.

SC Fürstenfeldbruck - Ein weiteres Sechs-Punkte-Spiel hat der SC Fürstenfeldbruck beim VfB Durach in den Sand gesetzt. Gegen einen schwachen Gegner verloren die noch schwächeren Brucker mit 1:3 (1:2).

Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt nun bereits fünf Punkte. Trainer Tarik Sarisakal stand im Kemptener Vorort nur noch eine Rumpftruppe zur Verfügung. Tobias Heinzinger und Tobias Hänschke verletzt, Jerome Faye und Abdul Aziz Thiam verhindert, Sebastian Kraus gesperrt. Auf der Bank saßen mit Valter Amaral und dem zuletzt lange verletzten Patrick Neser nur zwei Ersatzspieler. Als familieninterne Notlösung als Ersatz-Torwart musste sogar Senior Norbert Thiel aufgeboten werden. Sein Sohn Felix ist als etatmäßige Nummer zwei zwischen den Pfosten ebenfalls verletzt. Stammtorwart Lukas Welzmüller ging mit Fieber in den Kasten und hielt trotzdem stark. Und auch sonst musste Sarisakal Spieler aufstellen, die nicht 100-prozentig fit waren.

Die Duracher zeigten den Bruckern auf, dass der zweite Anzug schlichtweg nicht reicht, um in der Landesliga mitzuspielen. Mit Welzmüller, Kapitän Christian Rodenwald, Mittelfeld-Regisseur Tamas Madar und Mirza Dzafic genügen derzeit nur vier Akteure den Ansprüchen. Umso schmerzhafter wirken sich die zahlreichen Auslandssemester vieler Youngster (Christian Mühlberger, Armin Lange, Tobias Betz) aus. Los ging der Untergang nach zehn Minuten, als sich der völlig indisponierte Louis Frank – ein Enkel von Ehrenpräsident Herbert Haja – ein unnötiges Foul leistete. „Wir hatten vorher noch abgesprochen, so etwas zu vermeiden“, schimpfte Sarisakal. Welzmüller war zwar nach dem Freistoß noch mit den Fingern am Ball, doch das Leder senkte sich hinter ihm ins Netz. Gegentor Nummer zwei entsprang einem Handelfmeter, den erneut der zur Pause dann ausgewechselte Frank verursacht hatte.

Ärgerlich: Den Bruckern blieb der Elfmeterpfiff bei einem ähnlichen Handspiel auf der Gegenseite verwehrt. Das entscheidende 3:1 fiel dann mitten rein in die Brucker Drangphase, die aber trotz gefühlter 80 Prozent Ballbesitz nahezu wirkungslos verpuffte. So blieb es beim einzigen Treffer von Mirza Dzafic, der im dritten Spiel seit seiner Rückkehr zum dritten Mal traf.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Peter Schädler: „Stijepic, Hauk und Akkurt helfen mir sehr“
Peter Schädler: „Stijepic, Hauk und Akkurt helfen mir sehr“
Drei Gelbe Karten gegen die Bank: SVH schimpft auf Schiri
Drei Gelbe Karten gegen die Bank: SVH schimpft auf Schiri

Kommentare