0:0 - SC Fürstenfeldbruck holt Punkt beim Angstgegner

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Eine Partie, die Wunden hinterließ: In einer umkämpften Partie mussten sich die Fürstenfeldbrucker mit einem Punkt begnügen.

SC Fürstenfeldbruck - Torlos unentschieden trennten sich der SC Fürstenfeldbruck und der FC Sonthofen. Genauso unentschieden waren die Brucker, ob sie sich über den Punkt freuen oder dem Sieg nachtrauern sollten.

Von Andreas Daschner

Positiv: Erstmals in der jüngeren Vergangenheit gelang dem SCF wenigstens ein Punktgewinn beim Angstgegner im Illerstadion. Zuvor hatten die Brucker seit der Jahrtausendwende viermal in Folge ohne Zählbares die Heimreise angetreten. Und erstmals blieb der SCF bei den Allgäuern ohne Gegentor. Bei den vier Pleiten zuvor hatte es satte 14 Gegentreffer gehagelt. Negativ: Der SCF agierte nach einem Platzverweis gegen Sonthofens Ferhan Yörür (siehe Kasten) fast 73 Minuten lang in Überzahl, konnte aber keinen Treffer erzielen. Trotz des Punktgewinns ist der SCF auf den direkten Abstiegsplatz 17 abgerutscht.

An fehlenden Möglichkeiten lag es nicht, dass den Bruckern der Torjubel verwehrt blieb. Viele Chancen erspielten sie sich in einer insgesamt mäßigen Partie zwar nicht, die wenigen hatten es dafür in sich. Beide Male fanden die SCF-Schützen aber in Sonthofens Torhüter Andreas Bathrei ihren Meister. Erst lenkte er einen Freistoß von Christian Lippert mit den Fingerspitzen über die Querlatte, dann wiederholte er diesen Husarenstreich bei einem Kopfball von Armin Lange.

Überhaupt war es ein Spiel für die Torhüter. Auch Brucks Michael Beck verdiente sich Bestnoten. Zweimal reagierte er nach aufeinanderfolgenden Eckstößen blitzschnell bei Schüssen aus kurzer Distanz. Nach einer guten Stunde bewies der SCFKeeper mit einer weiteren Glanzparade, dass er auch Distanzschüsse zu entschärfen versteht. „Sonthofen ist nach vorne immer gefährlich“, sagte SCFCoach Roberto Fontana trotz der Unterzahl der Gastgeber. „Uns fehlte vor dem Tor das Quäntchen Glück.“ Schließlich hatte Lippert noch zwei gute Einschussmöglichkeiten. Aber er zielte einmal neben und einmal über den Kasten. Fontanas Fazit: „Wir können mit dem Punkt leben.“ Klingt irgendwie unentschieden.

Quelle: fussball-vorort.de

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