Fürstenfeldbruck komplett ratlos

Mit einem blauen Auge ist der SCF davongekommen. Dabei hatte Mirza Dzafic (r.) auch noch Pech mit einem Lattenknaller.
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Mit einem blauen Auge ist der SCF davongekommen. Dabei hatte Mirza Dzafic (r.) auch noch Pech mit einem Lattenknaller.

SC Fürstenfeldbruck - Der SC Fürstenfeldbruck tritt auf der Stelle. Und das obwohl man beim TSV Gerstenhofen immerhin nach einem unerwarteten Platzwechsel einen Punkt ergattern konnte.

Nicht Fisch, nicht Fleisch war das torlose Remis des SC Fürstenfeldbruck in Gersthofen. Einerseits zeigte die Elf eine ansprechende Leistung, andererseits tritt sie im Tabellenkeller auf der Stelle. Das Fazit von Trainer Tarik Sarisakal fällt entsprechend ambivalent aus: Ein Zähler sei in der derzeitigen Situation entschieden zu wenig. „Aber wird haben gegen einen guten Gegner ein starkes Spiel gezeigt.“ Außerdem blieben die Brucker zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor – Saisonpremiere.

Einer, der großen Anteil an der sicheren Defensive hatte, war Neuzugang Julian Maurer. Der Ex-Ismaninger überzeugte bei seinem ersten Auftritt im SCF-Trikot durch routiniertes Stellungsspiel auf der Position vor der Abwehr, mit dem er manch brenzlige Situation im Keim erstickte. Dabei hatten die Gastgeber nach einer starken Anfangsoffensive der Brucker mehr Spielanteile. Zwingend wurde es aber nur zweimal. Beide Male war Keeper Lukas Welzmüller auf dem Posten. Mit seiner zweiten Glanztat verhinderte er wenige Minuten vor Schluss, dass seine Truppe mit leeren Händen da stand.

Eine Niederlage wäre unverdient gewesen. Denn auch die Brucker kamen zu zwei Chancen – beide im ersten Durchgang. Mirza Dzafic traf die Latte und blieb erstmals seit seiner Rückkehr in einem Ligaspiel ohne Tor. Pech hatte auch Jerome Faye, dessen Freistoß knapp am Kreuzeck vorbei zischte.

Da ist der Wurm drin

Regenwurmbefall. So lautete der offizelle Grund für die Sperre des Rasenplatzes in Gersthofen.

Das wiederum verleitete Brucks Finanzjongleurin Sieglinde Schmid – der Posten des Schatzmeisters ist nach Alfred Kirrs Rücktritt offiziell nach wie vor unbesetzt – zu einem süffisanten

Kommentar: „Bei Gersthofen ist der Wurm drin.“ So ganz traf die Aussage auf die Spielweise der Hausherren zwar nicht zu, aber zumindest konnten die Schwaben keinen Vorteil aus dem für den  SCF ungewohnten Kunstrasen ziehen. Einen Nachteil aber auch nicht, womit wieder das  ambivalente Fazit von Trainer Tarik Sarisakal greift: „Ich weiß irgendwie nicht so recht, wie ich mich nach dem 0:0 fühlen soll.“

Quelle: fussball-vorort.de

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