Fontana hat die Rückendeckung des Präsidiums

Roberto Fontana hat noch die Rückendeckung des Präsidiums. foto: archiv

FC Pipinsried - Die Streitereien und Spekulationen um Trainer Roberto Fontana müssen die Kicker des SC Fürstenfeldbruck ausblenden. Denn Grünweiß Deggendorf ist ein Konkurrent im Abstiegskampf.

von Andreas Daschner

Mit gestärktem Rücken darf Fontana die wichtige Partie am Samstag, 14 Uhr, in Angriff nehmen. SCF-Vize Frank Demmer hatte die nach dem Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz im Umfeld laut gewordene Trainerdebatte für beendet erklärt. „Es ist normal, dass der Trainer diskutiert wird, wenn man in der Tabelle unten steht“, sagt Demmer. Das Präsidium beteilige sich daran jedoch nicht, Fontana sitzt weiter fest im Sattel.

Der Übungsleiter wiederum hält dem schimpfenden Publikum entgegen: „Die sollen mal schauen, wer bei uns auf dem Platz steht.“ Er spielt damit auf die Jugend und Unerfahrenheit seiner Spieler an, die trotzdem gegen die routinierten Rosenheimer eine Halbzeit lang ihre beste Saisonleistung gezeigt hätten.

Diese vom Coach gewährte Rückendeckung könnte die Mannschaft mit einem Sieg in Deggendorf zurückgeben. Dazu dürfen sich die Spieler aber keine Aussetzer mehr leisten, wie es Serkan Türkcan gegen Rosenheim passiert ist. Der Abwehrspieler war 89 Minuten lang der beste Brucker auf dem Platz. Während eines einminütigen Totalaussetzers hatte er jedoch das Rosenheimer 2:0 begünstigt. Einen Reim auf diesen Lapsus konnte sich Fontana nicht machen: „Das ist unerklärlich.“ Abgesehen von diesem Fehler können die Brucker auf die Defensivleistung vom Rosenheim-Spiel aufbauen.

Vom Angriff muss dagegen mehr kommen. Ein Hoffnungsschimmer: Der zuletzt verletzte Marcel Ebeling könnte wieder in den Kader zurückkehren. „Er ist einer, der auch mal den Ball halten und Löcher reißen kann“, sagt Demmer. Diese Qualitäten vermisste er im Brucker Spiel zuletzt schmerzlich. Der handfeste Streit zwischen Torhüter Michael Beck und Stürmer Matthias Lokietz ist indes wohl ausgeräumt. Unter der Woche erfolgte eine Aussprache.

Zwei Erkenntnisse können die SCF-Kicker aus dem Hinspiel mitnehmen. Erstens: Deggendorf ist schlagbar, wie die 2:0-Führung im Hinspiel im Technomarktstadion beweist. Zweitens: Unterschätzen sollte man die Grünweißen aber auch nicht. Das belegt der damalige Endstand von 2:2.

Quelle: fussball-vorort.de

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