1:2 - Fürstenfeldbruck schlägt sich selbst

Der SC Fürstenfeldbruck schlug sich gegen Bubesheim mal wieder selbst und verlor mit 1:2.
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Der SC Fürstenfeldbruck schlug sich gegen Bubesheim mal wieder selbst und verlor mit 1:2.

SC Fürstenfeldbruck - Der SC Fürstenfeldbruck kann im Abstiegskampf keinen Befreiungsschlag landen. Gegen Bubesheim verlor die Brucker Truppe mit 1:2, obwohl sie einmal mehr die bessere Mannschaft war.

von Andreas Daschner

Aber dumme Fehler und eine Ampelkarte gegen Tobias Heinzinger brachten den SCF wieder um den Lohn. Auch der Platzverweis entsprang einer Fehlerkette. Ein Bubesheimer Angreifer kam an drei Bruckern vorbei. Letzter in der Kette war Heinzinger, der – bereits verwarnt – in höchster Not zu einem taktischen Foul greifen musste.

Schiedsrichter Wolfgang Bschorr (Bonstetten) griff zum zweiten Mal in seine Brusttasche, was in der Summe Gelbrot ergab. „Kann man geben“, sagte auch SCFCoach Tarik Sarisakal. Ansonsten war er mit der Leistung des Unparteiischen nicht sonderlich zufrieden. Gleich zwei Pfiffe sorgten für Zündstoff. Beim Stand von 0:1 stieg Brucks Schwarze Perle Jerome Faye acht Meter vor dem Tor zum Kopfball hoch und erzielte das vermeintliche 1:1. Bschorr wertete den Körperkontakt des Senegalesen mit seinem Gegenspieler als Foul und gab den Treffer nicht. „Wenn er das pfeift, dann muss er eigentlich jeden Kopfball abpfeifen“, ärgerte sich Sarisakal. Zweiter Aufreger war eine Tätlichkeit gegen den späteren Gelbrot- Sünder Heinzinger, für die Bschorr lediglich den gelben Karton zückte.

„Der Ball war schon lange weg, als der Bubesheimer Heinzinger in die Beine trat“, sagte Sarisakal. Für den Coach ein klarer Platzverweis. Bei allem Ärger über den Schiri verschließt Sarisakal die Augen nicht vor den eigenen Unzulänglichkeiten. „Wir dürfen einfach nicht in so dumme Konter laufen“, sagte er über die zwei frühen Gegentore. Gerade einmal 20 Minuten brauchten die Gäste, um den Vorsprung herauszuschießen. Die Fehler sind bekannt. „Die Spieler müssen sie jetzt halt noch abstellen.“ Klingt einfach, gelingen will es aber nicht. Dass die Mannschaft nach dem Anschlusstreffer – Kapitän Christian Rodenwald verwandelte einen an Mirza Dzafic begangenen Foulelfmeter – bis zu Heinzingers Platzverweis am Drücker war und ein gutes Spiel zeigte, tröstet Sarsisakal wenig. „Es bereitet mir schön langsam schlaflose Nächte, dass wir zuletzt oft besser als der Gegner waren, am Ende aber mit leeren Händen dastehen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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